Vier Wände voller Kunst. Jüdische Familien und ihre Sammlungen in Leipzig
Zu Beginn des 20. Jahrhunderts gab es in Leipzig eine lebendige Kulturszene. Darin spielten Familien des Bürgertums eine wichtige Rolle. Sie engagierten sich in kulturellen Vereinen, unterstützten Leipziger Museen und legten umfangreiche Kunstsammlungen an. Einige dieser Familien wurden im Nationalsozialismus verfolgt, entrechtet, vertrieben und ermordet. Umso wichtiger ist es, ihre Geschichte zu erzählen und die verlorene Erinnerung zurückzuholen. Die Gemälde, Skulpturen und Arbeiten auf Papier aus ihren Privatsammlungen umfassen Werke des französischen und deutschen Impressionismus, der klassischen Moderne sowie weiterer bedeutender Künstler*innen des 19. und 20. Jahrhunderts. Ergänzend zu den Kunstwerken geben historische Fotos und Archivalien Einblick in ihr Leben.
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