• Kunst und Kultur

Immer wieder wird die Kritik laut, das Vorgehen Israels im Nahen Osten verstoße gegen das geltende Völkerrecht. Aber stimmt das? Oder kann man von dem Recht Israels auf präventive Selbstverteidigung sprechen? Wofür steht das Völkerrecht, wann wird es verletzt und trifft das auf den Staat Israel zu? Dr. Alexander Walther, wissenschaftlicher Mitarbeiter im Projekt TACHELES 2026, spricht mit Dr. Nina Keller-Kemmerer und Prof. Dr. Dr. Kai Ambos über die Vorwürfe, denen sich Israel seit 2023 gegenübersieht und ordnen diese juristisch ein.

Dr. Nina Keller-Kemmerer ist Juniorprofessorin für Öffentliches Recht und Völkerrecht an der Justus-Liebig-Universität Gießen. Seit Oktober 2021 ist sie außerdem Verbundkoordinatorin des vom BMBF geförderten Verbundprojekts „ASJust. Antisemitismus als justizielle Herausforderung“ an der Professur für Öffentliches Recht und Völkerrecht von Prof. Dr. Thilo Marauhn und forscht dabei zum Thema „Antisemitismus als Rechtsbegriff“. Nina Keller-Kemmerer ist seit Februar 2024 stellvertretendes nicht richterliches Mitglied des Staatsgerichtshof des Landes Hessen.

Prof. Dr. Dr. h.c. Kai Ambos ist Professor für Straf- und Völkerrecht an der Universität Göttingen. Dort leitet er auch die Forschungsstelle für lateinamerikanisches Straf- und Strafprozessrecht an der Uni Göttingen und ist zudem Richter am Kosovo Sondertribunal beim Internationalen Gerichtshof in Den Haag. Kai Ambos ist ausgewiesener Experte für die völkerrechtliche Bewertung zahlreicher Konflikte und war u.a. am Friedensprozess in Kolumbien beteiligt. In seinem neuesten Buch „Staatsräson nach Gaza. Das deutsch-israelische Verhältnis und das Völkerrecht“ beschäftigt er sich eingehend mit Fragen des Völkerrechts im Nahostkonflikt

Eine Veranstaltung der Reihe „Jetzt mal Tacheles! Gespräche über Verantwortung, Religion und jüdische Zukunft“ im Rahmen von TACHELES 2026 | Jahr der jüdischen Kultur in Sachsen.

Mit freundlicher Unterstützung durch die Kulturstiftung des Freistaates Sachsen!

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