Zerlegte Bücher, bewahrte Klänge: Liturgische Musikfragmente der UB Leipzig
Recycling war im Mittelalter und in der Frühen Neuzeit selbstverständlich: Was nicht mehr in Gebrauch war, wurde umgehend weiterverwendet. Das galt auch für die kostbaren Handschriften aus Pergament, die in Klöstern und Kirchen dem Chorgesang dienten: Sie wurden ausgemustert, zerschnitten und als Bucheinbände genutzt. Der Abend mit drei Sängern präsentiert Beispiele aus der Universitätsbibliothek Leipzig und macht die verlorene Klangwelt der Klöster live wieder hörbar.
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