Zerstörung und Neubeginn: Jüdische Geschichte in der Brodyer Synagoge

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Leipzig war bis zur Zeit des Nationalsozialismus eines der wichtigsten Zentren jüdischen Lebens in Deutschland. Über 700 Jahre hinweg prägte eine große jüdische Gemeinde die Stadt. Nach Blüte, Zerstörung in der Shoah und dem Neubeginn ab 1945 erlebt jüdisches Leben in Leipzig seit der Wiedervereinigung erneut eine Phase des Wachstums. Heute ist Leipzig wieder das größte jüdische Zentrum Sachsens und Ostdeutschlands.

Die Führung findet vollständig in der Brodyer Synagoge statt. Im Mittelpunkt stehen die Geschichte des Gebäudes, die Entwicklung der jüdischen Gemeinde in Leipzig sowie zentrale Aspekte jüdischer Religion und Kultur.

Die Brodyer Synagoge ist die einzige Leipziger Synagoge, die die Reichspogromnacht 1938 überstanden hat. Heute dient sie wieder als Gottes- und Gemeindehaus. Die Führung bietet einen konzentrierten, authentischen Einblick in jüdisches Leben in Leipzig – historisch fundiert, ohne Pathos oder Verklärung.



  • Die Brodyer Synagoge ist ein Gotteshaus. Bitte tragt angemessene Kleidung.
  • Bitte findet euch 10 Minuten vor Beginn am Treffpunkt ein
  • Bitte habt Verständnis dafür, dass keine Hunde mitgebracht werden dürfen.
  • Männliche Besucher brauchen während der Führung eine Kopfbedeckung (Kippot gibt es notfalls auch vor Ort)
  • Die Tour findet auf deutsch statt.

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