Felswand am Haselberg

Geotop
Bis 1950 wurde im Steinbruch des 174m hohen Haselbergs Granitporphyr abgebaut. Heute ist der Bruch im Geopark Porphyrland mit Wasser gefüllt und bietet ein einzigartiges Panorama.

Der Granitporphyr hat eine rötliche Farbe. Deutlich erkennbar sind große Feldspateinsprenglinge. Der Porphyr wurde auch bei der Errichtung des Völkerschlachtdenkmals in Leipzig verbaut. Das Gestein entstand vor ca. 289 Millionen Jahren im Perm, indem saure, quarzreiche Gesteinsschmelzen in den bestehenden Gesteinskörper eindrangen und in Form von Gängen und Stöcken unterhalb der Erdoberfläche erkalteten.

1999 wurde das Steinbruchareal vom Landestauchsportverband Sachsen e.V. gekauft und ist heute deren Ausbildungsgewässer. Es entstand das Tauchsport- und Naturschutzzentrum Ammelshain (TANA). Der See hat eine Tiefe von bis zu 27 Metern und bietet eine beeindruckende Kulisse für Liebhaber des Tauchsports. Neben der reichhaltigen Fischwelt kann man in dem ehemaligen Steinbruch auch zahlreiche Relikte aus dem Bergbau entdecken, beispielsweise zurückgelassene Gleise und Bergbauloren.

Aber auch Wanderfreunde, die einfach nur die idyllische Landschaft des Naturschutzgebietes „Haselberg-Straßenteich“ genießen wollen, kommen am Haselberg auf ihre Kosten. Die ca. 8 bis 15 Meter hohen Steilwände, die den See säumen, schaffen ein einzigartiges Landschaftsbild und laden zum Verweilen ein.

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Geopark Porphyrland. Steinreich in Sachsen

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