Kaolinsee Hohburg
Kurzgeschichte des Kaolinabbaus
Das Kaolin wurde von 1901 bis 1965 in zwei Gruben abgebaut. Freiherr von Schönberg als Eigentümer ließ zur Aufbereitung des Rohkaolins Werksanlagen mit Schlämmerei, Maschinen- und Heizhaus, Trockenschuppen und Werkstätten bauen. 1906 erfolgte der Bau eines zweiten Kaolinwerkes durch die Gewerkschaft „Hedwigsfreude“, das später von Schönberg übernommen wurde. In der Folgezeit wurde ein Werk abgerissen und 1921 beide Gruben zusammengelegt. 1946 erfolgte die Verstaatlichung. 1964 begann südlich des Tagebaues (hinter der heutigen Fußgängerbrücke) der Aufschluss einer weiteren Kaolingrube. Letztendlich war die Kaolinschicht zu gering und der Abraum über dem Kaolin zu mächtig für den fortschreitenden industriellen Abbau. Kaolinförderung und -verarbeitung endeten 1965. Grund- und Regenwasser wurden nicht mehr abgepumpt und der Tagebau rekultiviert. Heute ist der bis zu 30 Meter tiefe Kaolinsee ein beliebtes Naherholungsgebiet und Angelgewässer.
Gut zu wissen
Öffnungszeiten
- Der Kaolinseee ist janztägig und ganzjährig erlebbar.
Anreise & Parken
- Anreise
Zufahrt in Hohburg aus westlicher oder östlicher Richtung, über Straßen "Am Kaolinsee" oder Hohburger Straße
Parken
großer Parkplatz am Kaolinsee vorhanden, Zufahrt über Straßen "Am Kaolinsee" oder Hohburger Straße
Öffentliche Verkehrsmittel
Bus 672 verkehrt vom Bahnhof Wurzen (Zug / Bus) über Lüptitz - Hohburg bis nach Thammenhain.
Ausstieg an Haltestelle Hohburg, Am Lossatal
Von hier aus sind es bis zum Parkplatz Kaolinsee 350 Meter.
Der Bus verkehrt Montag bis Freitag und am Sonnabend.
Busfahrplan des Mitteldeutschen Verkehrsverbundes (MDV).
Die Nutzung der App MOOVME des Mitteldeutschen Verkehrsverbundes wird empfohlen. Autor:in
Geopark Porphyrland. Steinreich in Sachsen
Organisation
LEIPZIG REGION




