Marienkirche Wickershain

Kirche
Egal, aus welcher Richtung man sich Geithain nähert, wird die Stadtsilhouette von einem eigenwilligen und unverwechselbaren Kirchenbau überragt. Es ist die Pfarrkirche St. Marien in Wickershain, eine der wohl schönsten Dorfkirchen in Sachsen.

Erstmalig erwähnt wurde sie vermutlich am 29. April 1186. In den Jahren 1205/1206 erhielt das Kloster Zschillen, das heutige Wechselburg, die Patronatsrechte über "Githen".

Einen ungewöhnlichen Ruf hatte die Kirche zu Beginn des 15. Jahrhunderts durch ein angeblich wundertätiges Marienbild erworben. Dadurch kam es zu zahlreichen Wallfahrten nach Wickershain. 1422 erteilte Papst Johann XXIII. einen 40 tägigen Ablass für die Wallfahrer nach Wickershain – vermutlich, um Spenden für einen notwendigen Kirchenneubau anzuregen.

1425 wurde der spätgotische Chor gebaut. Nach einem schweren Brand wurde das Kirchenschiff 1752 barock ausgestaltet.

Im Laufe ihrer Geschichte haben verschiedene Stile ihre Spuren hinterlassen und machen heute die Besonderheiten des gesamten Gebäudes aus. 

Tourismusverband Chemnitz Zwickau Region e. V.
Tourismusverband Chemnitz Zwickau Region e. V.

Gut zu wissen

Anreise & Parken

Anreise
A 72 Abfahrt Geithain

Öffentliche Verkehrsmittel
Mit der Bahn bis Geithain.

Autor:in

Nadin Poster

Organisation

Tourismusverband Chemnitz Zwickau Region e. V.

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