Recherchetexte der Leipzig Tourismus und Marketing GmbH

Leipziger Neuseenland – Maritimes Flair am Rande der Großstadt

Neuseenland - Cospudener See - Halbinsel, Blick vom Cospudener See auf eine Landzunge und die dahinter liegenden Cafés und Restaurants am Strand, auf dem See befinden sich diverse Boote © Andreas Schmidt© Andreas Schmidt
Neuseenland - Cospudener See - Halbinsel © Andreas Schmidt

Wer Strand und Entspannung, aber auch Action und Kultur sucht, ist im Leipziger Neuseenland genau richtig. In unmittelbarer Nähe zur sächsischen Metropole Leipzig liegen mehr als 20 Seen mit einer Gesamtwasserfläche von 70 km², die die Herzen jedes Urlaubers höherschlagen lassen. Jeder einzelne See im Leipziger Neuseenland hat seine ganz eigene Charakteristik entwickelt und bietet besondere Erlebnisse.

Wer aktiver Wassersportler ist oder lieber mit Freunden und Familie einen gemütlichen Badeausflug plant, findet mit Sicherheit seinen „Lieblingssee“. In einem Punkt ähneln sich aber alle Badeseen im Leipziger Neuseenland: Hier kann man bedenkenlos schwimmen, denn die Wasserqualität ist hervorragend.

Ein See für jeden Geschmack

Die Entwicklung des 414 Hektar umfassenden Cospudener Sees vom Braunkohletagebau zur Freizeitoase steht beispielhaft für die Region. Im Jahr 2000 wurde der Cospudener See als Korrespondenzprojekt der EXPO 2000 in Hannover seiner neuen Bestimmung übergeben Der Hafen Zöbigker mit Wassersportangeboten, Restaurants, Fahrgastschifffahrt, Sauna, Tretmobil- und Bootsverleih ist ein beliebter Treff für Jung und Alt. Am Nordufer lädt Sachsens längster Sandstrand zum Baden und Beachvolleyballspielen ein. Wasserwanderer können auf dem Wasserkurs 1 vom Stadthafen im Herzen Leipzigs bis zum Cospudener See paddeln. Ein herrlicher Ausblick bietet sich vom Turm Bistumshöhe über das Waldgebiet Neue Harth und den Freizeitpark BELANTIS.

Mit knapp 600 Hektar zählt der Hainer See zu einem der Großen im Leipziger Neuseenland. Er ist wie seine benachbarten Seen Haubitzer See und Kahnsdorfer See aus dem Braunkohle-Tagebau „Witznitz II“ hervorgegangen. Seit 2008 wird der Hainer See touristisch erschlossen. Etwa 20 Autominuten von Leipzigs Stadtgrenzen entfernt, bietet er neben Erholung auch vielfältige Wassersportmöglichkeiten wie Wasserski, Bananaboat und Stand Up Paddeling. Wassersportler können den See auch mit dem eigenen Motorboot erkunden. Am Südufer des Hainer Sees, eingebettet in das geschichtsträchtige Dorf Kahnsdorf, befindet sich die Lagune Kahnsdorf. Dort lässt es sich entlang der zwei Kilometer langen Promenade mit Boots- und Ferienhäusern sowie einem Bootsverleih gemütlich flanieren. Der kleine Sandstrand Kahnsdorf bietet auch die Möglichkeit zum Beachvolleyball. Am Nordufer des Hainer Sees befindet sich ein Campingplatz mit Möglichkeit des Zeit- und Dauercampens. Das Gut Kahnsdorf am Hainer See eignet sich mit seinem historischen Charme perfekt für Hochzeiten und Familienfeiern.

Zwischen den Städten Leipzig und Markranstädt befindet sich das beliebte Erholungsgebiet Kulkwitzer See (170 Hektar). Nicht nur seine hervorragende Wasserqualität, die vielfältigen Sport- und Freizeitmöglichkeiten, sondern auch die üppige Fauna und Flora machen den See zu einem Highlight für Naturliebhaber. Bereits seit den 1970er Jahren ist der Kulkwitzer See zum Baden freigegeben und gilt besonders unter Tauchsportlern als wahres Kleinod. Mit seinem Unterwasserpark und Sichtweiten von über 10 Metern ist der Kulkwitzer See eines der beliebtesten Tauchgewässer Mitteldeutschlands. Auch Surf-, Segel- und Angelliebhaber kommen hier auf ihre Kosten. Verschiedene Badestrände und Gastronomieeinrichtungen laden rund um den See zu Erholung, Sport und Spaß ein. Ob Wakeboard oder Wasserski, Bootsverleih, Stand Up Paddling oder Saunalandschaft, Wandern, Radfahren – am Kulkwitzer See kommt garantiert keine Langeweile auf.

Ein beliebtes Ausflugsziel am 2006 in Betrieb genommenen Markkleeberger See (252 Hektar) ist der ansässige Kanupark Markkleeberg mit einer der modernsten Wildwasseranlagen der Welt. Die Wildwasserstrecken sind technisch vergleichbar mit den Olympiastrecken in London, Sydney und Rio de Janeiro. Auf gut ausgebauten Wegen kann man den See umrunden oder die Tour bis zum Nachbarsee ausdehnen. Segeln, Tauchen, Surfen und Klettern stehen in der Sommersaison hoch im Kurs. Wer es lieber etwas gemütlicher mag, kann mit einem der beiden Fahrgastschiffe den See erkunden oder im Modellbaupark unweit des familienfreundlichen Ferienresorts Seepark Auenhain mit den Gartenbahnen ein paar Runden drehen. Mittels einer Schleuse gelangen Wasserwanderer in den benachbarten Störmthaler See.

Südlich des Markkleeberger Sees schließt sich sein großer Bruder, der Störmthaler See (721 Hektar), an. Er wurde 2014 als Badesee in Betrieb genommen. Der Bergbau-Technik-Park ist schon von weitem eine sichtbare Attraktion. Die schwimmende Kulturinsel VINETA kann mit dem historischen Amphibienfahrzeug oder der Fähre besichtigt werden. 3D-Bogenschießen, Motorbootfahrten, Segeltörns, Windsurfen und spektakuläre Flüge mit dem VINETA-Fly sind am Störmthaler See möglich. Jedes Jahr im August findet das dreitägige Rockfestival „Highfield“ mit bis zu 35.000 Besuchern statt. Für entspannte Urlaubstage sorgt das Ferienresort LAGOVIDA direkt am Wasser.

Der Schladitzer See (220 Hektar) mit seinem wunderbaren Sandstrand, dem tiefblauen Wasser und dem mediterranen Flair lädt seit 2003 zum Baden, Schwimmen, Faulenzen und Entspannen ein. In der ansässigen Wassersportschule CAMP DAVID SPORT RESORT by ALL-on-SEA lernen Anfänger und Fortgeschrittene u.a. die Kunst des Segelns, Surfens oder Apnoetauchens. Besucher können direkt an der Schladitzer Bucht übernachten – in Zelten, Wohnmobilen oder kleinen Bungalows. Für Radfreunde und Inlineskater sind zahlreiche asphaltierte und ausgeschilderte Wege mit einer Gesamtlänge von ca. 11 Kilometer vorhanden. Am Haynaer Ufer des Schladitzer Sees finden in der historischen Kulisse eines Biedermeierstrandes auf der Seerosenbühne regelmäßig Konzerte, Musicals und andere kulturelle Veranstaltungen statt – der wunderbare Blick auf den See ist stets inklusive.

Der Zwenkauer See ist mit 970 Hektar der größte See im südlichen Leipziger Neuseenland und liegt ca. 12 Kilometer südlich von Leipzig. Er entstand aus dem Tagebaurestloch Zwenkau und wurde 2015 zur touristischen Nutzung freigegeben. Der Zwenkauer See kann am besten vom Wasser aus entdeckt werden – mit dem Motorboot, beim Paddeln, Segeln oder während einer Rundfahrt mit dem Fahrgastschiff MS Santa Barbara. Oberhalb des Zwenkauer Hafens mit Restaurants, Bootsverleih, Tourist-Information und Ferienwohnungen befindet sich der Ausstellungspavillon mit dem Modell der Abraumförderbrücke AFB 18 und einer Ausstellung zur Bergbaugeschichte. Die Waldgebiete Eichholz und Neue Harth laden zu ausgiebigen Spaziergängen und Wanderungen ein.

Bereits seit Jahrzehnten sind die drei Badeseen zwischen Naunhof und Brandis beliebte Ausflugsziele für Badegäste, Wanderer und Radfahrer. Umgeben von idyllischen Wäldern finden Besucher hier Ruhe und Erholung. Der in den 1970er Jahren eröffnete Albrechtshainer See (24 Hektar) mit Campingplatz, Bootsverleih und Kletterwald liegt in Sichtweite der markanten Beuchaer Wehrkirche. Moritz- und Grillensee (53 und 57 Hektar) laden zum Entspannen, Tauchen und Angeln ein. Diese Seen sind auch als traditionelle FKK-Standorte bekannt.

Westlich von Leipzig, in der Nähe von Hohenmölsen, liegt der 36 ha große Mondsee. Er entstand Anfang der 1990er Jahre im Zuge von Rekultivierungsmaßnahmen. Ein besonderes Highlight für Kinder ist die 84 Meter lange Riesenrutsche. Neben einem bewachten Strandabschnitt gibt es außerdem einen FFK-Strand sowie einen Hundestrand. Die flachen Uferzonen des Mondsees sind ideal für Familien mit kleineren Kindern.

Aktiv & Fit

Allen, die gern auf dem Wasser aktiv sind, sei eine Kanutour empfohlen. Ob vom Stadthafen Leipzig durch den Auwald bis zum Cospudener See oder ab Pegau auf der Weißen Elster entlang – fünf ganz unterschiedliche Wasserkurse stehen im Leipziger Neuseenland zur Wahl. Doch nicht nur Wasserwanderer kommen im Leipziger Neuseenland auf ihre Kosten. Ein ausgedehntes Rad- und Wanderwegenetz quer durch das Leipziger Neuseenland bietet für jeden Geschmack die richtige Tour und zeigt den Landschaftswandel in allen Facetten.

Jedes Jahr am ersten Maiwochenende findet das Wanderevent „7-Seen-Wanderung“ mit über 6.000 Teilnehmern statt. Aber auch Drachenbootfestivals, Segelregatten oder internationale Kanuwettkämpfe sind längst schon zu beliebten Besuchermagneten geworden.

Spaß & Entspannung

Gerade für Familien bieten die neuen Seen rings um Leipzig mit hervorragender Wasserqualität, Badestränden und einem gut ausgebauten Rundwegenetz naturnahe Erholungsmöglichkeiten. Spaß und Abwechslung bietet BELANTIS – Das AbenteuerReich. Der Themenpark entführt seine Gäste in vergangene Epochen, lässt mit der Mega-Achterbahn „HURACAN“ den Adrenalinpegel steigen und bringt mit faszinierenden Shows und Fahrattraktionen Kinderaugen zum Leuchten. Romantische Kutschtouren, interessante Fahrten mit der Kohlebahn, dem Amphibienfahrzeug oder gemütliche Rundfahrten auf dem See mit dem Motorschiff bei einer Tasse Kaffee bieten Jung und Alt abwechslungsreiche Stunden. Die Kombination mit den kulturellen Höhepunkten in der Stadt Leipzig, wie Gewandhaus, Oper und zahlreichen Kleinkunstbühnen, macht einen Aufenthalt im Leipziger Neuseenland für Gäste einzigartig.

Kulturelle Höhepunkte im Leipziger Neuseenland

Burgen, Schlösser, Herrenhäuser und Kirchen künden vom einmaligen Architektur- und Kulturgeschmack der vergangenen Jahrhunderte. Im Bergbau-Technik-Park am Störmthaler See können interessierte Besucher die regionale Bergbaugeschichte authentisch erleben. Das Freilichtmuseum präsentiert in einem spannenden Bogen den kompletten Förderzyklus eines Braunkohletagebaus.

Das bedeutendste geschichtliche Ereignis im Leipziger Neuseenland ist die Völkerschlacht bei Leipzig im Jahr 1813, in der Napoleons Untergang eingeleitet wurde. Alljährlich im Oktober sind die historischen Stätten in und um Leipzig touristische Veranstaltungs-magneten für Besucher aus der ganzen Welt.

Eine Zeitreise in das Mittelalter bietet die Besichtigung der Reste der romanischen Wiprechtsburg in Groitzsch aus dem 12. Jahrhundert. Diese zeugen als älteste erhaltene Steinbauten Nordwestsachsens von dem einstigen Glanz des Markgrafen Wiprecht von Groitzsch. Seine letzte Ruhe fand er in der Pegauer Stadtkirche, wo sich sein Grabmal aus dem 13. Jahrhundert noch heute besichtigen lässt. Das Interesse an Orgelmusik und den entsprechenden Orgelinstrumenten zieht nicht nur Organisten und Orgelbauer, sondern auch interessierte Musikfreunde in das Leipziger Neuseenland. Während man in Leipzig zahlreiche neue Orgeln erleben kann, ist die Region rund um Leipzig reich an historischen Orgeln. Grundlegende Restaurierungen und Rekonstruktionen der Instrumente wecken die Aufmerksamkeit weit über Deutschland hinaus. Neben den beiden Silbermann-Orgeln in Rötha, der Hildebrandt-Orgel in Störmthal und der Ladegast-Orgel in Naunhof sorgen zahlreiche weitere Instrumente des 18. und 19. Jahrhunderts für Begeisterung.

Wichtige Fakten auf einen Blick

Das Leipziger Neuseenland ist eine der beliebtesten Destinationen der Leipzig Region mit rasant steigenden Gästezahlen. Wer einen Städtetrip mit einem entspannten Natururlaub verbinden möchte, der kann den Freizeitpark BELANTIS und die Seen im südlichen Leipziger Neuseenland mit dem öffentlichen Personennahverkehr ansteuern. Die Busse starten von Markkleeberg, Böhlen und Borna. So können auch Gäste aus Leipzig, Halle, Zwickau oder Altenburg mit der S-Bahn die Abfahrtsorte anfahren und so die Seen erreichen. Die Buslinien 101 (Borna – Zwenkau), 105 (S-Bahnhof Markkleeberg – Belantis – Zwenkau) und 106 (Größstädteln – Markkleeberg – Probstheida/Auenhain – Störmthaler See – Böhlen) fahren vom 24. März bis zum 31. Oktober mehrmals am Tag.

Weitere Informationen unter: www.leipzigerneuseenland.de

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Ihr Ansprechpartner

Andreas Schmidt

Leiter Öffentlichkeitsarbeit/PR

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