Alles über den Leipziger Machsor: eine Expertin erzählt

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Finissage der Ausstellung im Fürstenzimmer

Der Leipziger Machsor ist eine der berühmtesten Handschriften, die sich aus dem mittelalterlichen Judentum Europas erhalten haben: ein gewaltiges Schriftkunstwerk mit exquisiter Buchmalerei. Katrin Kogman-Appel, Humboldt-Professorin für Jüdische Studien der Universität Münster und eine der international renommiertesten Expertinnen für hebräische Handschriften, erzählt im Gespräch mit Dr. Christoph Mackert von ihren Forschungen zum Leipziger Machsor und erläutert, was die singuläre Besonderheit dieses Manuskripts ausmacht.

DIE AUSSTELLUNG
Vom 11. September bis 25. Oktober 2026 in der Bibliotheca Albertina, Mo.–Mi.: 10–18 Uhr, Do.–So.: 10–21 Uhr

Der Leipziger Machsor ist eine der berühmtesten hebräischen Handschriften, die sich aus dem Mittelalter erhalten haben. Er enthält die Gebete und Gesänge für die jüdischen Festtage und ist reich mit kostbarer Buchmalerei geschmückt. Aus konservatorischen Gründen ist das gewaltige Manuskript aus dem frühen 14. Jahrhundert üblicherweise im Tresor der Universitätsbibliothek Leipzig unter Verschluss. Nun gibt es zum ersten Mal seit 17 Jahren wieder die Gelegenheit, den Leipziger Machsor zu sehen.

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