Heisenbergs Forschungen während des Krieges: Oder, wenn wir wollen? Heisenberg im Schatten der Atombombe

Volksfest

In diesem Vortrag geht es um Heisenbergs letzte Jahre in Leipzig, in denen er an dem vom Heereswaffenamt geleiteten und finanzierten Uran-Projekt mitarbeitete. Er war zwar nicht der offizielle, aber der von den Kollegen anerkannte intellektuelle Leiter des Programms. Der Vorwurf, zumindest versucht zu haben, für Hitler Atombomben zu bauen, wie es der führende amerikanische Historiker gerade erst formuliert hat, überschattet Heisenbergs internationales Ansehen seit langem. 
Der Vortrag hält sich streng an die überlieferten Dokumente, die dazu befragt werden, was Heisenberg und seine Kollegen während des Krieges gemacht haben – was sie am Ende des Krieges wussten, und vor allem auch, was den Laien verschlossen blieb, was sie nicht gemacht haben, aber hätten machen müssen, wenn sie wirklich an einer Atombombe gearbeitet hätten. 
Am Ende verstehen wir besser, warum Heisenberg 1939 nicht in die USA emigrierte, sondern in Leipzig blieb.

Vortrag von Prof. Dr. Manfred Popp, KIT Karlsruhe
Eintritt frei.

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