Hexenjagd

Bühne/Theater
Oper
Show

Eine Hexe ist eine Hure.
Eine Abtrünnige, eine Liebhaberin, eine Teufelsanbeterin und eine Verführerin. Eine Hexe ist alles, was sie fürchten.

1953 erzählt Arthur Miller in seinem Drama Hexenjagd von dem Aufeinandertreffen einer Hexe und eines Helden. Er malte ein Bild: von Hass, Schuld, von Lüge und Verschwörung. Miller erzählt die Geschichte von John Proctor und seinem Kampf, die Macht der Kirche zu brechen.

Doch das skenekollektiv möchte Ihnen eine andere Geschichte erzählen.

Die Geschichte eines einsamen Mädchens, die Geschichte einer betrogenen Ehefrau, die Geschichte eines Mädchens, das nicht mehr aufwacht. Eine Geschichte von Frauen: Frauen, die tanzen. Frauen, die lieben. Frauen, die hängen. Die Geschichte von Hexen und von Männern, die sie jagen.

Mit einer Mischung aus Choreographie, Gesang und Charakterspiel sucht das skenekollektiv nach den Prozessen, die Salem im Jahr 1692 verwüstet haben. Wer hat sich für die Gewalt zu verantworten? Wer ist Kläger und wer Richter?

Und wer muss am Ende dafür brennen?

“Es gibt keinen Mittelweg. Dies ist eine strenge Zeit, eine genaue Zeit – wir leben nicht mehr in der Dämmerstunde, wo sich das Böse mit dem Guten mischte. Dank Gottes Gnade strahlt jetzt hell die Sonne, und die, die das Licht nicht fürchten, werden ihn sicherlich preisen. Ich hoffe, Sie sind einer von ihnen.”
Richter Danforth aus Arthur Millers Hexenjagd

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