jolle
jolle ist beinahe instinktiv immer dort, wo Reize überfluten; wo große Emotionen kollidieren; wo surreal helle Lichter surreal dunkle Schatten verursachen. Die Hamburgerin ist die Gleichzeitigkeit der Extreme gewohnt – diese Bipolarität zwischen Überschwänglichkeiten und Unsicherheiten, Graustufen und Neonfarben, euphorisch-exzesshafter Manie, ansteckender Positivität und depressiven Abgründen. jolles Kosmos ist nicht allein Schnittstelle zwischen Pop, Indie und Rap-Ballade, sondern immer auch ein Siedepunkt beschriebener Gleichzeitigkeiten – ein authentisches Abbild ihrer Persönlichkeit. Im temporeich fließenden und längst nicht abgeschlossenen Prozess der künstlerischen Selbstfindung hat sich jolle nicht zuletzt selbst besser kennengelernt und, wie sie es formuliert, »die Büchse der Pandora immer weiter geöffnet«.
jolle hat die Karriere als Künstlerin kaum forciert – und das, obwohl sie als multikreativer, im besten Sinne chaotischer Geist zur Welt kommt. Sie wächst als Kind polnischer Eltern im ostwestfälischen Herford auf, studiert in Bielefeld und findet ihren Hafen schließlich in Hamburg. Mehr zufällig experimentiert sie im Kreativ-Milieu der Hansestadt, in das sie wie selbstverständlich bestens vernetzt ist, mit Melodien und Reim-Pattern; tatsächlich wird ihr Talent schon vor dem ersten Besuch im Tonstudio erkannt. Mit ersten Songs im Gepäck steht jolle ab 2022 auf Bühnen – schon damals ein enormer Akt der Überwindung. Kaum ist ihre Debüt-EP »diffus« in der Welt, wird sie unverhofft in den relevantesten deutschen »Artists to Watch«-Listen erwähnt.
Terminübersicht
In der Nähe







