Leben und Sterben auf der Straße

  • Kino/Film

Filmvorführung und Gespräch
Dokumentarfilm, D 2025, 30 Min, Regie: Daniel Tautz
Mit Carina Eijsink (Fundraiser Sheltersuit Foundation, Enschede, NL),
Dr. Martina Münch (Bürgermeisterin für Soziales, Stadt Leipzig), Daniel Tautz (Journalist, Filmemacher, Halle/Saale), David Strübing (Organisator Busprojekt Vierjahreszeiten e. V., Halle/Saale) und Prof. Dr. Alfred Winter (Management von Gesundheitsinformationssystemen, Leipzig)
Moderation: Jana Kieseyer (Journalistin, Leipzig)
Im Rahmen des interdisziplinären Kunstprojekts „fragil“ des Bund Bildender Künstler Leipzig (BBK) e. V.
Eintritt frei

In seiner 30-minütigen Filmreportage nimmt der Filmemacher und Journalist Daniel Tautz die Lebensrealität obdachloser Menschen in Halle/Saale unter die Lupe. Ein Jahr lang begleitete er den täglichen Kampf um Nahrung, Schlafplätze und gesellschaftliche Wertschätzung. Durch persönliche Einblicke und Gespräche zeichnet die Dokumentation ein Bild vom Leben am Rand der Gesellschaft. Gleichzeitig zeigt die Dokumentation bestehende Unterstützungssysteme auf – von kommunalen Anlaufstellen bis hin zu engagierten Ehrenamtsinitiativen wie dem Kältebus „Vierjahreszeiten“.

Der Filmabend ist Teil des interdisziplinären Kunstprojekts des BBK Leipzig an der Schnittstelle von bildender Kunst, Komposition und digitaler Klangkunst. Den Ausgangspunkt bildet das Gefühl einer zunehmenden Fragilität in Gesellschaft, Natur und Technologie. Das Projekt erforscht Prozesse von Stabilität und Instabilität und macht diese künstlerisch sicht- und hörbar.

Erlöse aus Spendenaktionen im Rahmen des Projekts werden für die Anschaffung sogenannter Sheltersuits verwendet – wetterfeste Schutzkleidung für obdachlose Menschen in Leipzig. Die Verteilung erfolgt in Kooperation mit der Sheltersuit Foundation sowie der Johanniter Hilfsgemeinschaft vor Ort in Leipzig.

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