LEIPZIG ALS SCHAUPLATZ DER DDR-POSTMODERNE

  • Kunst und Kultur

Auch in der DDR zeigten sich in den 1980er Jahren Zeichen der weltweit virulenten Postmoderne in der Architektur und im Städtebau. Neue Fassaden für innerstädtische Plattenbauten, Zitate traditioneller Architekturformen wie Giebel und Kapitell sowie offensichtliche Übernahmen internationaler Vorbilder sind auch an Leipziger Projekten jener Zeit zu finden. Ausgehend von einer Einführung zum Thema widmet sich der Vortrag diesen Beispielen und beleuchtet, wie Leipzig zum Schauplatz der Diskussion und der Realisierung einer DDR-Postmoderne wurde. Im Anschluss Gespräch mit Prof. Arnold Bartetzky, Leibniz-Institut für Geschichte und Kultur des östlichen Europa (GWZO)
Dr. Kirsten Angermann ist Architekturhistorikerin und Denkmalpflegerin und arbeitet als wissenschaftliche Mitarbeiterin an der Bauhaus-Universität Weimar. Sie wurde 2022 mit der Dissertation „Die ernste Postmoderne. Architektur und Städtebau im letzten Jahrzehnt der DDR“ promoviert, die 2025 im Verlag M BOOKS in Weimar erschien.

•Eintritt frei
•Abbildung: Bowlingtreff Leipzig, Wilhelm-Leuschner-Platz | Foto: Kirsten Angermann

Eine Veranstaltung der Kulturstiftung Leipzig in der Reihe „Netzwerk Baukultur Leipzig“. Die Netzwerkpartner engagieren sich gemeinsam dafür, das Bewusstsein für Baukultur weiterzuentwickeln und Leipzig durch reflektiertes Planen und Bauen lebenswerter zu gestalten.

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