Geotop Gaudlitzberg - Vulkanismus und Porphyre
Der Gaudlitzberg blickt auf eine vielseitige Geschichte zurück. Von 1890 bis 1961 wurde im Steinbruch Gaudlitzberg eine pyroxenarme bis -freie Variante des Hohburger Quarzporphyrs gewonnen. Dieser Pyroxenquarzporphyr eignete sich wegen seiner guten Spaltbarkeit für Pflastersteine, später als Schotter beim Straßen- und Gleisbettbau. Das Gestein entstand aus den Ablagerungen von Glutwolken (Ignimbrit) vor rund 290 Millionen Jahren bei Eruptionen der Wurzen-Caldera (einstürzende Magmakammer). Im Gegensatz dazu besteht das Geotop Wachtelberg bei Wurzen / Dehnitz aus Pyroxengranitporpyr, welcher sich durch subvulkanische (unterirdische) Prozesse bildete. Die Kuppe des 220 Meter hohen Berges ist von eiszeitlichem Sandlöss bedeckt
Ab 1988 wurde der Steinbruch Gaudlitzberg teilweise verfüllt. Seit 1997 dient das Geotop dem Deutschen Alpenverein als Kletterparadies. Fast 60 Routen stehen an der 20 Meter hohen Felswand zur Verfügung. Seit 1998 verwandelt sich das Gelände im Sommer in die Kulisse des jährlichen Bergfilmfestivals.
Vom Gipfel des 220 Meter hohen Berges bietet sich ein beeindruckender Blick über das Hohburger Land.
Ab 1988 wurde der Steinbruch Gaudlitzberg teilweise verfüllt. Seit 1997 dient das Geotop dem Deutschen Alpenverein als Kletterparadies. Fast 60 Routen stehen an der 20 Meter hohen Felswand zur Verfügung. Seit 1998 verwandelt sich das Gelände im Sommer in die Kulisse des jährlichen Bergfilmfestivals.
Vom Gipfel des 220 Meter hohen Berges bietet sich ein beeindruckender Blick über das Hohburger Land.
Achtung: Der Zugang zum Steinbruch ist nicht ausgeschildert. Das Betreten des Geländes, das sich im Eigentum des Freistaates Sachsen (Sachsenforst) befindet, erfolgt auf eigene Gefahr.
Gut zu wissen
Öffnungszeiten
- Der Aussichtspunkt ist ganzjährig / ganztägig zugänglich.
Anreise & Parken
- Anreise
Der Galgenberg ist nur zu Fuß, z.B. auf der Georoute Gaudlitzberg erreichbar.
Öffentliche Verkehrsmittel
Bus 672 verkehrt vom Bahnhof Wurzen (Zug / Bus) über Lüptitz - Hohburg bis nach Thammenhain.
Ausstieg an Haltestelle Hohburg, Linde
Von hier aus sind es bis zum Startpunkt der GeoRoute am Geoportal Museum Steinarbeiterhaus 300 Meter.
Der Bus verkehrt Montag bis Freitag und am Sonnabend.
Busfahrplan des Mitteldeutschen Verkehrsverbundes (MDV).
Die Nutzung der App MOOVME des Mitteldeutschen Verkehrsverbundes wird empfohlen. Autor:in
Geopark Porphyrland. Steinreich in Sachsen
Organisation
LEIPZIG REGION






