Grauwacke-Steinbruch am Collm

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Der offengelassene Grauwacke-Steinbruch befindet sich am südwestlichen Fuße des Collmberges im Geopark Porphyrland.

Im Steinbruch wurde Grauwacke von 1835 bis 1959 abgebaut. Grauwacke ist ein grauer bis grüngrauer Sandstein, der hauptsächlich aus Quarz, Feldspat und vielen Gesteinsbruchstücken in einer tonigen Grundmasse besteht. Das sehr kompakte, feste Gestein wurde als Straßenbaustoff, Baumaterial und Mühlstein genutzt.

Im offengelassenen Grauwacke-Steinbruch sind die Gesteine, aus denen der 314 m hohe Collmberg teils besteht, zu entdecken. Es sind die ältesten Gesteine im Geopark Porphyrland, der sich zwischen den Hohburger Bergen, dem Collm, dem Rochlitzer Berg und dem Kirchbruch Beucha erstreckt. Die Grauwacke wurde vor rund 450 Millionen Jahren in einem flachen Meer abgelagert. Danach hielten die marinen Ablagerungen Millionen an Jahren den Gebirgsbildungen, dem Rotliegend-Supervulkanismus, Eiszeiten und Verwitterungseinflüssen Stand und sind bis heute sichtbar.

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Bitte achten Sie bezüglich des Zustandes und der Begehbarkeit der Geotope auf die Hinweise der Kommunen und Eigentümer.

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Geopark Porphyrland. Steinreich in Sachsen

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Grauwacke-Steinbruch am Collm
04779 Wermsdorf