Am Mühlsteinbruch am Hasenbach gibt ein stark verwitterter Felsen aus dem Vulkangestein Kemmlitzer Porphyr den Blick in die Erdgeschichte frei. Der Vulkanismus im Raum Kemmlitz fand vor ca. 290 Mio. Jahren statt, 4 Mio. Jahre nach der Bildung der Porphyrgesteine des Rochlitzer Berges.
Der ursprünglich, vor allem durch das Mineral Feldspat, leicht rosa gefärbte Kemmlitzer Porpyhr wurde durch die Verwitterung porös und tiefgründig weiß. Diese weiße Färbung wurde durch die Bildung des Tonminerals Kaolinit im Zuge der Feldspat-Verwitterung herbeigeführt. In vielen hunderttausend Jahren wird aus diesem Fels Kaolinton entstehen, wie er schon seit etwa 150 Jahren in den Tagebauen um Mügeln abgebaut wird.
Der Kemmlitzer Porphyr aus dem Mühlsteinbruch in Sornzig wurde nachweislich durch archäologische Untersuchungen, bereits im 10. Jahrhundert zur Herstellung von Handmühlsteinen genutzt.
Aus Sicherheitsgründen bitte Abstand von der Felswand halten!
Bitte achten Sie bezüglich des Zustandes und der Begehbarkeit der Geotope auf die Hinweise der Kommunen und Eigentümer.
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