Der kommerzielle Abbau erfolgte von 1898 bis 1958 untertage. Die 5 bis 40 m mächtigen Kaolinvorkommen lagerten in einer Tiefe von 163 bis 205 m NN am Wachberg. Das mittels Hacke abgeschlagene Rohkaolin wurde in Grubenhunten geschaufelt, über Schächte oder Aufzüge gefördert und per Pferdegespann abtransportiert.
Das Kaolin wurde als „Glossener Erde“ an die Fayencefabrik in der Hubertusburg Wermsdorf sowie zur Produktion von Steingut nach Colditz und zur Herstellung von Ofenkacheln nach Mügeln vertrieben.
Die Kaolinvorkommen entstanden durch chemische Verwitterung des Minerals Feldspat während der tropischen Klimabedingungen des Tertiärs. Feldspat ist ein wichtiger Bestandteil des Rochlitzer Quarzporphyr, welcher durch den Supervulkanismus im Geoparkgebiet vor knapp 290 Millionen Jahren entstand.
Bitte achten Sie bezüglich des Zustandes und der Begehbarkeit der Geotope auf die Hinweise der Kommunen und Eigentümer.
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