Ismayr-Orgel in der St. Moritz-Kirche Taucha

Orgel
Die Ismayr-Orgel in der St.-Moritz-Kirche in Taucha ist ein schönes Beispiel jüngerer Orgelbaukunst in einem historischen Sakralraum. Sie wurde 1974 von Orgelbauer Günter Ismayr in Bernried für eine Kirche in Nürnberg-Mögeldorf gebaut und 1996 in der St. Moritz-Kirche neu aufgestellt. Dabei wurde das Gehäuse durch die renommierte Orgelbaufirma Eule aus Bautzen an den barocken Kirchenraum angepasst und die Intonation für die Akustik des Gotteshauses modifiziert.

Das zweimanualige Instrument verfügt über 18 Register und etwa 1 200 Pfeifen und bereichert seitdem Gottesdienste, Orgelkonzerte und festliche musikalische Veranstaltungen mit einem klanglich vielseitigen Spektrum.

Disposition

1. Manual (C-g''') Hauptwerk
Prinzipal 8'
Rohrflöte 8'
Oktave 4'
Waldflöte 2'
Mixtur 1 1/3' 4fach
Spanische Trompete 8'

2. Manual (C-g''') Brustwerk
Holzgedeckt 8'
Blockflöte 4'
Quinte 2 2/3'
Oktave 2'
Tertian 1 3/5' u. 1 1/3'
Zimbel 1 1/3' 3fach
Rohrschalmei 8'
Pedal (C-f')
Subbaß 16'
Oktavbaß 8' orig. Gemshorn 8'
Choralbaß 4' orig. Nachthorn 4'
Rauschbaß 2' 1' u. 2/3'
Posaune 16' C-H h. Länge

Spielhilfen/Hilfszüge
Manualkoppel II-I als Einhaktritt
Pedalkoppel I als Einhaktritt
Pedalkoppel II als Einhaktritt
Tremulant I
Tremulant II

Gut zu wissen

Autor:in

Leipzig Tourismus und Marketing GmbH
Grimmaischen Steinweg 8
04103 Leipzig

Organisation

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