Kirche St. Petri Albrechtshain

Kirche
Die Kirche St. Petri in Albrechtshain blickt auf eine lange Geschichte zurück. Bereits 1382 ist an dieser Stelle eine romanische Kirche urkundlich erwähnt.
Im späten Mittelalter gewann der nahe Ortsteil Eicha als Wallfahrtsort an Bedeutung, weshalb dort 1497 der Antoniter-Orden  ein Kloster errichtete. Aus dieser Zeit stammt vermutlich der wertvolle Marienaltar von etwa 1510, der heute zu den bedeutendsten Ausstattungsstücken der Kirche zählt.

Mit der Reformation wurde das Kloster 1525 aufgelöst. Ab 1530 wirkte in Albrechtshain mit Georg Pfeffinger der erste evangelische Pfarrer, dessen Predigten viele Menschen anzogen.

Nachdem die Kirche um 1840 stark verfallen war, wurde sie 1846 grundlegend erneuert. Die heutige Gestalt erhielt sie jedoch vor allem durch den Umbau von 1896 unter dem Architekten Theodor Quentin. Dabei entstanden der markante 32 Meter hohe Turm, die farbige Innenausstattung sowie zahlreiche Ausstattungsstücke im Stil von Neogotik und Jugendstil.

Seit 1996 wurde die Kirche umfassend saniert. Dazu gehörten die Erneuerung von Dach, Turm und Fassade, neue Bronzeglocken im Jahr 2011 sowie die Restaurierung des Innenraums. Nach Abschluss der Arbeiten wurde die Kirche am 1. Advent 2017 feierlich wieder eingeweiht.

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