Leipzig Tourismus und Marketing GmbH

Augustusplatz 9, D-04109 Leipzig
 
Stand / Druckdatum: 05.12.2016

Leipzig entdecken_Geschichte

 

 
 
 
 
 
 
 
 
   
Tagesaktuell
beste Preise
 
 
 
 
Sie befinden sich hier:  Leipzig entdecken    Geschichte    Reformation
 

Aufenthalt in Leipzig

Ihr Aufenthalt in Leipzig
 

Reiseveranstalter

Leipzig für Reiseveranstalter
 

Kongresse & Tagungen

Kongresse & Tagungen in Leipzig
 

Presse

Pressebereich Leipzig LTM
 

Service

LTM Leipzig: Unser Service für Sie
 

Wir über uns

Mitarbeiter LTM; Foto: LTM
 

KONTAKT

Leipzig Tourismus und Marketing GmbH: Kontakt
 
 
 

Leipzig - Zentrum der Reformation

Martin Luther und die Leipziger Disputation

Christentum und Kirche sind in Leipzig wesentliche Faktoren des gesellschaftlichen Werdens. Bereits im 15. und 16. Jh. war Leipzig für das geistige und wirtschaftliche Leben in Kursachsen von herausragender Bedeutung. Martin Luther weilte nachweislich 17 mal in der Stadt.

Als wichtigster Aufenthalt gilt seine Teilnahme an der Leipziger Disputation, die im Sommer 1519 in der Pleißenburg - auf deren Grundmauern sich heute das Neue Rathaus befindet – stattfand. Anlass dazu gaben Christen, die vom Leipziger Dominikaner Johann Tetzel marktschreierisch ausgebotene Ablasszettel kauften, anstatt vor Gott reumütige Haltung einzunehmen. Luther beobachtete dies und lud deshalb mit Hilfe seiner 95 Thesen zu einer wissenschaftlichen Disputation über den Ablass ein.

Leipzig war für den Fortgang und die Stabilisierung der Reformation von besonderer Bedeutung, denn von der berühmten Buch- und Verlagsstadt aus wurden Luthers Schriften sowie zahlreiche evangelische Gesangsbücher in hoher Auflage verbreitet. Für die Nikolaikirche wurde 1521 eine spätgotische Kanzel geschaffen, die man “Luther-Kanzel” nannte, obwohl der Reformator nie selbst auf ihr stand.

Hinweis: Zum Lesen einer PDF-Datei benötigen Sie den Acrobat Reader.
 
 
Leipzig - auf dem Weg zum Reformationsjubiläum
 
Lutherweg in Sachsen
 
Unser Reiseangebot: "Martin Luther und Leipzig"
 
Unser Reiseangebot: "Auf Luthers Spuren im Kloster Nimbschen und in Leipzig"
 
Download Reformationsflyer, deutsch (pdf 2 MB)
 
Download Reformationsflyer, englisch (pdf 1.9 MB)
 
Von Leipzig zu mitteldeutschen Lutherstätten (pdf 3.6 MB)
 
 
 
 
 

Video: Auf den Spuren der Reformation in Leipzig und Sachsen

 
 
 
 
 

Die Bedeutung der Thomaskirche - das Wirken von Luther

Den engsten Bezug zu Luther hat jedoch die Thomaskirche. Am 27.6.1519 begann hier die Leipziger Disputation mit einem Gottesdienst, an dessen Gestaltung die Thomaner unter ihrem Kantor Georg Rhaw mitwirkten. Mit seiner Pfingstpredigt in der Thomaskirche am 25.5.1539 führte dann Martin Luther die Reformation in Leipzig ein. Im Inneren der Kirche erinnert eine Bronzetafel an dieses bedeutsame Ereignis. Die Kirche erhielt im Gefolge der Reformation ihr heutiges Aussehen.

Beim Umbau der Kirche Ende des 19. Jahrhunderts wurden in der Südwand farbige Glasfenster eingefügt. Eines davon zeigt Martin Luther.
 
 
Kontakt Thomaskirche
 
 
 
 

Luther und Heinrich Stromer von Auerbach

In Auerbachs Keller werden bereits seit 1525 Gäste verköstigt. Auch Luther kehrte hier ein. Der Gründer Heinrich Stromer von Auerbach, war im 16. Jahrhundert einer der aufgeklärten fortschrittlichen Menschen Leipzigs. Der bekämpfte und bewunderte Reformator Martin Luther aus Wittenberg war ein Freund Stromers. Um sich in Leipzig vor seinen Feinden zu schützen, quartierte sich Luther bei seinen Besuchen an sicheren Orten, wie auch im Hause Auerbach, ein.

Im Zuge der Luther-Dekade, welche 2017 im 500-jährigen Jubiläum der Reformation gipfelt, wurde das "Lutherzimmer" in den Historischen Weinstuben von Auerbachs Keller neu gestaltet und um das Tafelgemälde "Das geheime Treffen" bereichert.
 
 
Kontakt Auerbachs Keller
 
 
 
 

Stadtgeschichtliches Museum

Im Stadtgeschichtlichen Museum ist die Stadtansicht von 1547 und ein Stadtmodell von 1823 mit Gebäuden, Plätzen und Straßen zu sehen, die Martin Luther kannte.
Des Weiteren beherbergt das Museum den Trauring der Katharina von Bora, ein Ölbild Katharina von Bora (1499 – 1552), einen Lutherbecher, eine Fürstengalerie mit Bildern von Herzog Georg des Bärtigen, Kaiser Maximilian I. und Karl V.. Ferner befindet sich die Kanzel aus der Alten Johanniskirche im Museum sowie Bilder von Lucas Cranach d.Ä. u. d.J. und in Leipzig gedruckte Lutherschriften.
 
 
Kontakt Stadtgeschichtliches Museum