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Wandern und Pilgern in der Region Leipzig

Wanderurlaub zwischen Großstadt und Natur

Mitten durch die Stadt Leipzig bis in die Region zieht sich eines der größten Auwaldgebiete Mitteleuropas. Die Region ist reich an geschlossenen Waldgebieten und wildromantischen Flusslandschaften entlang der Mulde und Elbe. Beispielhaft steht dafür der Qualitätswanderweg „Heide-Biber-Tour“ im Naturpark Dübener Heide. Doch damit nicht genug: Herrliche Kiefernhaine und ausgedehnte Mischwaldgebiete prägen das Landschaftsschutzgebiet der Dahlener Heide. Wo noch vor über 20 Jahren Bergbau das Landschaftsbild bestimmte, entstand eine atemberaubende Seenlandschaft, das Leipziger Neuseenland. Oder folgen Sie doch einmal dem Lutherweg in Sachsen.

Highlights - Wandern in der Region Leipzig

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Wanderwege in Leipzig

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Lutherweg in Sachsen

Mitten durch die Stadt Leipzig bis in die Region zieht sich eines der größten Auwaldgebiete Mitteleuropas. Die Region ist reich an geschlossenen Waldgebieten und wildromantischen Flusslandschaften entlang der Mulde und Elbe. Beispielhaft steht dafür der Qualitätswanderweg „Heide-Biber-Tour“ im Naturpark Dübener Heide. Doch damit nicht genug: Herrliche Kiefernhaine und ausgedehnte Mischwaldgebiete prägen das Landschaftsschutzgebiet der Dahlener Heide. Wo noch vor über 20 Jahren Bergbau das Landschaftsbild bestimmte, entstand eine atemberaubende Seenlandschaft, das Leipziger Neuseenland. Oder folgen Sie doch einmal dem Lutherweg in Sachsen.

”"Es tut gut, uns von dem, was uns täglich belastet, frei zu machen."“
Martin Luther

Lutherweg Sachsen - Broschüre

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564,34 km

Wandern auf dem Lutherweg

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Martin Luther und seine Wegbegleiter

Geburt in Eisleben

Martin Luther wurde 1483 in einer aus bäuerlichen Verhältnissen stammenden Bergarbeiterfamilie in Eisleben geboren.

Ab 1488 besuchte er die Mansfelder Lateinschule und setzte seine Schulzeit später in Magdeburg und Eisenach fort. Im Jahre 1501 begann er in Erfurt zu studieren – sein Ziel: Jurist werden.

Eintritt ins Augustiner-Kloster

1505 brach Luther aus der vorgezeichneten Bahn aus, um in das Erfurter Augustiner-Kloster einzutreten. Seine Entscheidung wurde von der Suche nach einem gnädigen Gott und seinem Willen sowie einem einschneidenden Erlebnis geprägt. Seine Entwicklung zum Kirchenreformator begann.

Eröffnung des Ketzerprozesses

Wachsende Kritik an kirchlichen Missständen und eigene negative Erfahrungen bewirkten eine grundsätzliche Auseinandersetzung mit der mittelalterlichen Theologie. Die öffentliche Kritik am Ablassmissbrauch im Jahre 1517 führte zur Eröffnung des Ketzerprozesses, statt zum erhofften Gespräch.

Erstes Aufeinandertreffen mit Philipp Melanchthon

Luther traf zum ersten Mal auf Philipp Melanchthon bei dessen Antrittsrede als Professor für griechische Sprache an der Universität Wittenberg. Die Antrittsrede beeindruckte die Wittenberger und Luther nachhaltig und brachte eine Studienreform in Gang, die in den folgenden Jahren ein neues Lehrsystem hervorbrachte. Schnell entwickelte sich aus der gemeinsamen Arbeit an der Universität eine innige Freundschaft. So wurde Melanchthon zum wichtigsten Mitarbeiter Luthers.

Melanchthon gilt neben Luther als der wichtigste kirchenpolitische Akteur und war theologischer Autor der Wittenberger Reformation.

Johannes Bugenhagen lernt Luthers Thesen kennen

Um 1521 fiel Luthers Schrift "Von der babylonischen Gefangenschaft der Kirche" in die Hände von Johannes Burgenhagen. Dieser war über die Schrift entsetzt, da Luther die Praktiken der katholischen Kirche kritisierte. Für ihn war Luther ein schändlicher Ketzer, aber dennoch beschäftigte er sich weiterhin mit dessen Thesen, bis sich sein Urteil ins Gegenteil wandelte. Bugenhagen nahm Kontakt auf und reiste wenig später nach Wittenberg, wo er sich neben Melanchthon und Luther zu den bedeutendsten Reformatoren seiner Zeit entwickelte. Zudem war Bugenhagen einer der Mitverfasser der ersten niederdeutschen Bibel.

Bugenhagen, bekannt als "Doctor Pommer" war enger Vertrauter und Weggefährte Luthers. Er traute Luther und Katharina von Bora und hielt Luthers Beerdigungrede.

Heirat mit Katharina von Bora

Den sichtbarsten Bruch im persönlichen Leben mit dem Mönchsdasein hatte Luther mit seiner Hochzeit mit der ehemaligen Nonne Katharina von Bora im Juni 1525 vollzogen. Zwei Jahre zuvor hatte er ihr zusammen mit anderen Nonnen zur Flucht aus dem Kloster verholfen. Damit war die Keimzelle des evangelischen Pfarrhauses geboren.
Katharina von Bora übernahm zum großen Teil die Bewirtschaftung des ehemaligen Augustinerklosters in der Lutherstadt Wittenberg, wo sie und Luther lebten und wirkten. Sie gebar insgesamt sechs Kinder, davon insgesamt drei Töchter und drei Söhne.

Bestattung in Wittenberg

Luther starb im Februar 1546 in seiner Geburtsstadt Eisleben. Auf Befehl des Kurfürsten wurde er in der Schlosskirche zu Wittenberg bestattet.

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