Wildwasser-Rafting im KANUPARK am Markkleeberger See

20 Grad – und die Sonne bahnt sich ihren Weg durch den leicht bewölkten Himmel. Heute ist endlich der Tag, auf den ich schon seit Wochen gespannt bin. Denn heute geht es an den Markkleeberger See zum Wildwasser-Rafting.

Es ist 15.00 Uhr und das gewohnte Arbeitsumfeld wird für heute verlassen: Denn wir – das Praktikanten-Team der LTM, unser Kollege Andreas Schmidt sowie Fotograf Bernd Görne – begeben uns auf den Weg an den nahegelegenen Markkleeberger See.

Endlich angekommen! Zwischen dem Bootsanlegeplatz und dem Strandbereich des Markkleeberger Sees befindet sich der Kanupark – wie ich im Vorfeld gehört habe, eine der modernsten künstlichen Wildwasseranlagen der Welt und technisch vergleichbar mit den Olympiastrecken in London, Sydney und Athen. Wir passieren den Kanupark und laufen Richtung Strand. Eine gute Gelegenheit, sich im Voraus schon einmal ein Bild zu machen, wie das Ganze so ablaufen wird. Stromschnellen, enorme Mengen Wasser, wilde Paddelbewegungen, Schlauchboote, Kanus, Neoprenanzüge, der ein oder andere lautstarke Schrei. „Das sieht nach Spaß aus!“, denke ich mir. Die Vorfreude steigt immer weiter und ich kann es kaum erwarten, in einem dieser Boote zu sitzen!

Blick auf den Kanupark ©Andreas Schmidt
Blick auf den Kanupark © Andreas Schmidt

Doch jetzt geht’s erst einmal an den Strand. Die kleine Strandbar mit passenden Liegestühlen, der feine Sand an den Füßen und der Steg, der direkt in das reflektierende, klare, blaue Wasser führt, lassen in uns allen Urlaubsstimmung aufkommen. Ein paar Posen später sind die Fotos vom Strand-Shooting im Kasten und wir gönnen uns noch eine kleine Stärkung.

Erstmal die Wassertemperatur testen. ©Andreas Schmidt
Erstmal die Wassertemperatur testen. © Andreas Schmidt

Zurück am Kanupark werden wir freundlich von Christoph Kirsten, Leiter des Kanuparks empfangen und in ein großes Lager voller Equipment begleitet. Nach einer kurzen Einführung bekommen alle einen Neoprenanzug, Schuhe, eine Schwimmweste und einen Helm.

Als ich in der Kabine stehe und mit Anstrengung in den Neoprenanzug zu schlüpfen versuche, erinnere ich mich an meine letzte Begegnung mit solch einem Anzug. Ein paar Jahre zuvor, bei einem Surfkurs, zog ich meinen Neoprenanzug verkehrt herum an – also mit dem Reißverschluss nach vorn. Unwissend und äußerlich cool, schlenderte ich zur Surfboard-Ausgabe, als mich plötzlich eine nette Dame darauf hinwies, dass ich meinen Anzug verkehrt herum anhabe. Damit hatte ich die Lacher der umstehenden Leute natürlich auf meiner Seite.

Die Neopren-Anzüge halten den Körper warm. ©Andreas Schmidt
Die Neopren-Anzüge halten den Körper warm. © Andreas Schmidt

Diesen Gedanken fest verankert, möchte ich diesmal alles richtig machen. Also ziehe ich den Anzug an, stelle natürlich sicher, dass der Reißverschluss hinten sitzt. Jetzt folgen Schuhe, Weste und Helm. Der Anzug fühlt sich ganz schön eng an. Er gibt aber bestimmt noch etwas nach.

Bevor wir uns ins kühle Nass stürzen, stehen erst einmal Trockenübungen auf dem Programm. Plötzlich werde ich darauf hingewiesen, dass mein Anzug von hinten etwas eigenartig aussieht. Wie könnte es anders sein. Natürlich hatte ich den Anzug wieder verkehrt herum an :(. Also heißt es für mich, wieder schnell umziehen! Als ich wiederkomme, ist das Gelächter der Anderen natürlich groß und es folgt ein tobender Applaus.

Einen Neoprenanzug anzuziehen erfordet etwas übung ;) ©Andreas Schmidt
Einen Neoprenanzug anzuziehen erfordet etwas Übung! © Andreas Schmidt

Nach einer simulierten Rettungsaktion im Wasser kann es endlich los gehen. Ein langes Beförderungsband bringt das Boot samt Besatzung an den Start des halbkreisförmigen Rafting-Areals. Ich schaue in angespannte aber zugleich motivierte Gesichter. Der Einzige, der einen vollkommen entspannten Eindruck macht, ist Robert – unser Guide. Noch ein paar motivierende Worte und schon kommt das erste Hindernis. Genau so habe ich mir das vorgestellt! Mit hohem Tempo an den Hindernissen vorbeifahren und unerwartete Situationen meistern.

Zurück ins Boot! ©Bernd Görne
Zurück ins Boot! © Bernd Görne

Nach ein paar Runden bin ich schon routinierter. Robert hat sich noch etwas Besonderes einfallen lassen: die „Todesrolle“. Der Name klingt angsteinflößend, aber ich bin gespannt. An einer Stelle, wo das Wasser hochfrequentiert die Bahn entlangsaust, stoppen wir plötzlich am Rand. Alle außer Robert begeben sich in den hinteren Teil des Bootes. Plötzlich springt Robert ab und das Boot kentert, wir tauchen ab und formen uns kurzzeitig zu einem menschlichen Knoten, kommen aber alle heil am Uferrand an.

Man über Bord ©Bernd Görne
Mann über Bord © Bernd Görne

 

Nach drei weiteren Runden durch die Raftingbahn ist der Spaß leider schon vorbei. Die Anstrengung macht sich bemerkbar. Aber wir sind begeistert und möchten unbedingt bald wiederkommen.

Cheers! © Andreas Schmidt
Cheers! © Andreas Schmidt

Bei einem Drink auf der Terrasse des Kanuparks lassen wir den Abend entspannt ausklingen.

Hier noch ein spannendes Facebook-Fotoalbum!

Autor: Chris Russew
Fotos: Andreas Schmidt und Bernd Görne

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4 Kommentare

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