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„Willkommen in Leipzig“ Podcast Folge 9 - Unterkünfte in Leipzig

Nachdem wir in den letzten vier Podcast-Folgen von "Willkommen in Leipzig - Der Podcast für deine Leipzig-Reise" genauer die Musikstadt Leipzig mit der Leipziger Notenspur erkundet haben, schauen wir nun, was man in Leipzig und der Leipzig Region - abseits der Musik - noch alles geboten bekommt. Dafür verlassen wir in der 9. Podcast-Folge die Leipziger Tieflandsbucht und begeben uns mit Paula und Axel in das Leipziger Umland. Hier erwartet euch unter dem Motto "Übernachten mal anders" die etwas andere Möglichkeit außergewöhnlich und alternativ Urlaub zu machen - kommt mit und entdeckt in unserem Podcast besondere Unterkünfte in Leipzig!

Camping im Leipziger Umland

Wer den klassischen Camping-Spaß mag, sollte sein Zelt auf folgenden Campingplätzen in der schönen Region rund um Leipzig aufschlagen:
Genießt Ruhe pur auf dem Campingplatz "Landidyll" in Bad Lausick oder macht Urlaub auf dem Campingplatz Neumühle in Schildau. Dieser verfügt über Caravan- und Wohnmobilstellplätze sowie eine großzügig angelegte Freifläche für Camper. Für alle Aktiven und Sportbegeisterten ist das “Camp David” Sport Resort am Schladitzer See die perfekte Anlaufstelle.

Eine besondere Übernachtungsmöglichkeit ohne Zelt bietet das NaturSportBad in Bad Düben. Hier können Besucher*innen eine oder mehrere Nächte in Schlaffässern verbringen. Oder wie wäre es mit einer Reise zu den Indianer*innen? Im Tipi-Dorf im Kletterwald Leipzig am Albrechtshainer See bei Naunhof ist alles auf Abenteuer ausgelegt.

Das Baumhausdorf Kriebelland

Für alle, die Lust auf ein unvergessliches Natur-Erlebnis der besonderen Art haben, wird es nun spannend. Denn Paula und Axel besuchen in dieser Podcast-Folge das Baumhaushotel Kriebelland. Dieses befindet sich ungefähr eine Stunde vom Leipziger Stadtzentrum entfernt, an der Talsperre Kriebstein und bietet ein etwas weniger klassisches Camping-Erlebnis. Abenteuerlustige Outdoor-Fans schlafen hier nicht in einem Zelt, sondern in ausgefallenen Baumhäusern.

Um genaue Informationen über das Kriebelland zu bekommen, treffen die beiden Moderatoren in der Baumhauschenke Herrn Mäding. Dieser wohnt seit 2004 in Kriebstein. In unmittelbarer Nähe befindet sich auch die Seebühne Kriebstein, bei der er auch für die Pressearbeit zuständig ist.

Steffen Mäding berichtet, dass sich das Baumhausdorf auf dem ehemaligen Gelände des Freibades von Kriebstein befindet. Zu DDR-Zeiten wurde, wo sich heute die besonderen Baumhäuser befinden, noch gebadet. Nach einer Aufräumaktion 2007 entstand zunächst die Seebühne Kriebstein und auf dem angrenzenden Wiesenabschnitt später das Kriebelland.

Das Konzept hinter dem Kriebelland

Die Idee zum Baumhausdorf kam, wie Herr Mäding erzählt, einem befreundeten Bekannten des Kletterwaldes Kriebstein abends am Lagerfeuer. Daraufhin ließen sich beide von anderen Projekten, wie beispielsweise der Kulturinsel Einsiedel in Neißeaue in Sachsen, inspirieren. Sie haben anschließend ein sehr naturnahes Konzept entworfen, bei dem auch die natürlichen Formen der Bäume eingebunden werden. Aus diesem Grund ist auch alles "ein bisschen krumm und schief", halt der Natur angepasst.

Insgesamt wirkt das Kriebelland sehr magisch und alles geht perfekt ineinander über. So befindet sich die Baumhausschenke mittig und wird umschlossen von den Baumhäusern. Zurückgehend auf die Kriebstein-Sage wohnt auch noch heute in jedem der Baumhäuser ein Kobold oder Wichtel, berichtet Herr Mäding mit Augenzwinkern.

Steffen Mäding ist nicht nur Ansprechpartner für alle wichtigen Fragen rund um die Baumhäuser, sondern gibt auch bei dem Bau und der Umsetzung die Zügel nicht gerne aus der Hand. Nachdem er sich viele handwerklichen Kniffe selbst angeeignet und eine große Affinität für Holz hat, tüftelt er gerne selber an neuen Projekten im Baumhaushotel.

Das Romantik-Baumhaus

Im Baumhausdorf Kriebelland befindet sich das größte Baumhaus Deutschlands, das Romantik-Baumhaus. Dieses besteht aus über 80 Bäumen, wiegt ungefähr 160 Tonnen und ist knapp 30 Meter hoch. Dieses magische Bauwerk hatte eine Bauzeit von sieben Jahren. Im Baumhaus befindet sich unter dem Dach auch eine kleine Kammer für den kleinen Wichtelbewohner Wilma. Steffen Mäding erzählt wie neugierig die Kinder immer durch die kleine Luke schauen. So können diese in der Wichtelkammer sogar ein kleines Bettchen erkennen.

Das große Baumhaus thront auf 180 Jahre alten Eichensäulen, die in ein Fundament eingespannt sind. Da sich das Kriebelland an einem Hang befindet, der sich über die Zeit bewegt und verändert, gehen die Säulen im Fundament bis zu sechs Meter tief.

Die Baumhäuser im Kriebelland

Außerdem gibt es im Kriebelland die Baumhausjurte für vier Personen. So wie jedes der Baumhäuser hat auch die Jurte eine besondere Geschichte. Diese kommt aus Kasachstan, stand in den 80er Jahren noch in der Steppe und war das Zuhause einer Nomadenfamilie. Für das Baumhausdorf wurde sie leicht modifiziert und mit einer Klimaanlage ausgestattet.

Maritim wird es im Finnischen Folkeboot und Schwedischen Königskreuzer. Die beiden Unterkünfte bieten jeweils Platz für vier Personen. Hier heißt es: Träumen über dem Wasser. Der Zugang zu den Segelschiff Baumhäusern erfolgt über einen Steg. Die Segelschiffe stammen beide aus Schweden und standen dort einige Zeit an Land, weshalb sie zunächst auch einen maroden Zustand hatten. Nach zeitintensiver Herrichtung der Schiffe, konnten diese in die Baumkronen des Kriebellandes befördert werden.

Urlaub für die ganze Familie

Das Kriebelland entstand unter liebevoller Handarbeit. So stecken in dem Romantik-Baumhaus ca. 30.000 Arbeitsstunden. Durch die naturnahe Arbeitsweise gibt es leichte Schrägen und einige Stufen, weshalb sich ein Urlaub in den Baumhäusern erst mit Kindern ab 2 Jahren anbietet. Das gesamte Baumhausdorf ist kindgerecht konzipiert, jedoch ist für alle etwas dabei und auch die ganz Großen werden im Kriebelland gerne nochmal zu Kindern, meint Herr Mäding.

Die Baumhausschenke, welche das Zentrum des Baumhausdorfes darstellt, dient auch als Freiluft-Küche. Hier haben die Besucher*innen die Möglichkeit selbst zu kochen. Jedoch verfügen, bis auf die Segelschiffe, alle Baumhäuser auch über eine eigene kleine Küche mit einem Kochfeld. Zur frühen Stunde bringt zudem die Waldfee des Kriebellandes auch auf Wunsch einen Frühstückskorb bis vor die Baumhaus-Tür.

Direkt am Wasser gibt es auch einen Grillplatz und Sitzmöglichkeiten, um gemeinsam den Abend im märchenhaften Baumhausdorf ausklingen zu lassen.

Wer das Baumhausdorf erkundet hat und vom Frühstück gut gestärkt ist, kann sich auf einige Aktiv-Highlights rund Kriebelland gefasst machen. So bietet das Baumhausdorf mit einem eigenen Kanuverleih die Möglichkeit, die Natur vom Wasser aus zu erkunden. Wer nicht genug von luftiger Höhe bekommt, kann einen Abstecher zum Kletterwald Kriebstein machen und sich dort durch die Baumwipfel schwingen. Zudem empfiehlt Steffen Mäding auch eine Wanderung um die Talsperre Kriebstein. Da diese teils steile und bergige Strecke von 30-35 Kilometern sehr anstrengend werden kann, rät er Familien immer zu einer Abkürzung mit der Fähre. So sind neben den Fähr-Fahrten auch Rundfahrten mit Fahrgastschiffen möglich.

Die Gegend hat außerdem noch Sachsens schönste Ritterburg in petto. Auf Burg Kriebstein wird man sofort ins Mittelalter zurück versetzt. Und auch die Seebühne Kriebstein lässt seine Besucher*innen mit den verschiedenen Musicals, Operetten und Bühnenshows in eine andere Welt und Zeit eintauchen.

Im Kriebelland werden Kindheitsträume wahr. Wer schon immer mal in einem Baumhaus übernachten wollte, kann das im Baumhaushotel Kriebelland auf eine sehr komfortable Art und Weise umsetzen.

In der nächsten Podcast-Folge geht es noch weiter hoch hinaus - es erwartetet euch eine exklusive Tour durch den Flughafen Halle/Leipzig!
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Das müssen meine Freunde sehen!

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