Auferstehungskirche Möckern
Die Auferstehungskirche Leipzig-Möckern wurde im Jahr 1901 aus Gründen der Finanzmittelknappheit als sogenannte Notkirche nach Plänen des Leipziger Architekten Paul Lange erbaut. Als Vorbild für die Möckerner Kirche diente die als „Holzdom“ bezeichnete Interimskirche von Paul Lange in Anger-Crottendorf, die dem Bombenhagel von 1943 zum Opfer fiel.
Ursprünglich war für die Möckerner Fachwerkkirche eine Lebensdauer von 15 bis 20 Jahren veranschlagt. Bereits im Jahr 1912 konnte man im Oktoberheft der deutschlandweit erscheinenden Zeitschrift „Der Städtebau“ den Baubauungsplan des damaligen Leipziger Stadtbauinspektors Hans Strobel für das nun nach Leipzig eingemeindete Möckern studieren. Dieser sah eine geräumige, massive Kirche an einem eigenen Kirchhof in der neuen Ortsteilmitte Möckerns vor, die nördlich der heutigen Georg-Schumann-Straße entstehen sollte. Jedoch vereitelte der Erste Weltkrieg diese hochfliegenden Pläne, so dass die Auferstehungskirche im Jahr 2026 mittlerweile in ihr 125. Jahr geht.
Da Sparsamkeit als oberstes Gebot beim Bau der Möckerner Notkirche auf der Tagesordnung stand, begnügte sich die Kirchgemeinde mit dem Ankauf einer „gebrauchten“ Orgel aus dem alten Kirchsaal der Reformierten Gemeinde am Thomaskirchhof, der kurz nach dem Ausbau dieser Orgel abgerissen wurde.
Auf diese, eher unspektakuläre Weise fand in der ab 1926 als Auferstehungskirche bezeichneten Möckerner Kirche, die nunmehr älteste Orgel Leipzigs eine neue Heimstatt.
Bemerkenswert ist, dass der Kirchenraum der Auferstehungskirche eine besondere akustische Symbiose mit der im Jahr 2004 restaurierten Schweinefleisch-Mendelssohn-Orgel eingeht. Da die innere Putzschale des Kirchenraums baulich von der tragenden äußeren Fachwerkkonstruktion getrennt ist, wird ein besonders feines Klangerlebnis beim Erklingen der Orgel erzeugt.
Ursprünglich war für die Möckerner Fachwerkkirche eine Lebensdauer von 15 bis 20 Jahren veranschlagt. Bereits im Jahr 1912 konnte man im Oktoberheft der deutschlandweit erscheinenden Zeitschrift „Der Städtebau“ den Baubauungsplan des damaligen Leipziger Stadtbauinspektors Hans Strobel für das nun nach Leipzig eingemeindete Möckern studieren. Dieser sah eine geräumige, massive Kirche an einem eigenen Kirchhof in der neuen Ortsteilmitte Möckerns vor, die nördlich der heutigen Georg-Schumann-Straße entstehen sollte. Jedoch vereitelte der Erste Weltkrieg diese hochfliegenden Pläne, so dass die Auferstehungskirche im Jahr 2026 mittlerweile in ihr 125. Jahr geht.
Da Sparsamkeit als oberstes Gebot beim Bau der Möckerner Notkirche auf der Tagesordnung stand, begnügte sich die Kirchgemeinde mit dem Ankauf einer „gebrauchten“ Orgel aus dem alten Kirchsaal der Reformierten Gemeinde am Thomaskirchhof, der kurz nach dem Ausbau dieser Orgel abgerissen wurde.
Auf diese, eher unspektakuläre Weise fand in der ab 1926 als Auferstehungskirche bezeichneten Möckerner Kirche, die nunmehr älteste Orgel Leipzigs eine neue Heimstatt.
Bemerkenswert ist, dass der Kirchenraum der Auferstehungskirche eine besondere akustische Symbiose mit der im Jahr 2004 restaurierten Schweinefleisch-Mendelssohn-Orgel eingeht. Da die innere Putzschale des Kirchenraums baulich von der tragenden äußeren Fachwerkkonstruktion getrennt ist, wird ein besonders feines Klangerlebnis beim Erklingen der Orgel erzeugt.
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Leipzig Tourismus und Marketing GmbH
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04103 Leipzig
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