© Franka Hoser

Seit Jahrhunderten werden in Leipzig und der umliegenden Region kulinarische Spezialitäten genossen ­ − vom “Scheelchen Heeßen” (Tasse Kaffee) über das Gemüse­gericht “Leipziger Allerlei” bis hin zur ober­gärigen Bier­köstlichkeit “Gose”. Doch auch frischen Fisch und feinste Schoko­lade gibt es hier so wohl­schmeckend wie sonst nur in Norwegen oder Belgien. Fein­schmecker kommen hier voll auf ihre Kosten, denn von diesen regionalen Lecker­bissen − ob herzhaft oder süß − kann man einfach nicht genug haben.

© www.pkfotografie.com, Philipp Kirschner

Leipziger Spezialitäten-Highlights

  • Leipziger Gebäck

  • Schokoladen-Kreationen

  • Bier- und Likörspezialitäten

  • Leipziger Allerlei

Bachtaler und Bachtorte

Neben einem Stück Bachtorte hat auf einem Teller auch noch ein Bachtaler Platz.
© Andreas Schmidt

Der Bachtaler besteht aus einer Kuvertüre­schale gefüllt mit einer Canache­creme − einer harmonischen Verbindung aus Sahne und Buttercreme. Das unverwechselbare Gebäck wurde zum 250. Todestag von Johann Sebastian Bach vom Leipziger Konditor René Kandler kreiert. Den Kern des Talers bildet eine, im Haselnussmürbeteig eingeschlossene, Kaffeebohne. Das Bachtaler-Original wird ausschließlich von den Konditoren des Café Kandler hergestellt.

Auch die leckere Bachtorte, die mit einer leichten Mokka-Kaffeecreme gefüllt ist, wurde hier kreiert. Serviert mit einer heißen Schokolade oder dem eigens für die Bachstadt Leipzig entwickelten Bach-Kaffee, ist der "Bach-Genuss" perfekt. Der magenschonend-reizarme und dennoch sehr aromatische Bach-Kaffee entstand in Kooperation zwischen der GANOS Kaffee-Kontor & Rösterei AG und dem Café Kandler.

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Reiseangebot

Kurzurlaub im Sächsischen Obstland

© Szymon Nitka

Leipziger Allerlei

Das Bild zeigt das Gericht "Leipziger Allerlei".
© Armin Kuehne

Leipzigs bekannteste Spezialität ist das "Leipziger Allerlei"­ − ein Gemüse­gericht, dass auch als Beilage serviert wird. Im 19./20. Jahr­hundert erlangte es einen hohen Bekanntheits­grad. Um 1900 hieß das Gericht nur “Allerlei”, der Herkunfts­name “Leipziger” wurde erst mit der Aufnahme in diverse Koch­bücher ergänzt. Eine Legende besagt, dass das Gericht die reichen Leipziger Bürger nach den Napoleonischen Kriegen vor Steuer­eintreibern schützen sollte. Indem man diesen "nur" ein Gemüsegericht servierte, wollte man ihnen weis­machen, dass im Haushalt kein Geld zu holen sei.

Heute findet ihr "Leipziger Allerlei" deutschlandweit als Tiefkühlkost im Supermarkt. Nach überliefertem Rezept gehören jedoch außer jungem Gemüse wie Möhren, Kohlrabi, Spargel und Blumenkohl auch Morcheln, Krebsschwänze sowie Semmelklößchen dazu. Das "Leipziger Allerlei"-Original wird saisonal serviert. Und zwar im Juni, während der Spargelzeit, wenn die Schonzeit für Flusskrebse vorbei ist und das Gemüse frisch geerntet wurde.

Leipziger Gose

Die originale Gose-Flasche ist bauchig mit einem langen schmalen Flaschenhals.
© www.pkfotografie.com, Philipp Kirschner

"Was unter den Blumen die Rose, ist unter den Bieren die Gose.“ Diese Bier­spezialität ist ein obergäriges, leicht säuerliches Weißbier und wird mit dem Zusatz von Kochsalz und Koriander sowie einem hohen Anteil an biologischer Milchsäure gebraut. Der Name leitet sich von ihrem Ursprungsort, der alten Kaiserstadt Goslar ab. Hier soll Kaiser Otto sie bereits im Jahre 1000 gelobt haben. Im Mittel­alter verbreitete sich das "Goslarisch Bier" bis nach Anhalt. Dank der Empfehlung des "Alten Dessauers" hat die Gose seit 1738 ihre neue Heimat in Leipzig gefunden.

Um 1900 war die Gose das meist getrunkene Bier der Messe­stadt. Haupt­lieferant war seit 1824 die Ritterguts-Gosen­brauerei in Döllnitz. Ab 1966 verschwand die Gose jedoch. Das änderte sich zum Glück 20 Jahre später, als Lothar Goldhahn die alte Gosenschenke „Ohne Bedenken“ neu eröffnete. Heute erhaltet ihr die Original Ritterguts-Gose in über 100 Lokalen.

Die Gose könnt ihr mit Allasch, Sirup und Kirschlikör mischen. In diesem Sinne: Goseanna!

Willkommen in Leipzig - Der Podcast für deine Leipzig-Reise

Kulinarische Stadtführung durch Leipzig

Leipziger Allasch

Allasch ist ein, unter Verwendung von Kümmeldestillat hergestellter, Kümmellikör, der sich durch einen hohen Alkoholgehalt (etwa 38 % vol.), ein starkes Kümmelaroma und einen reichlichen Zuckerzusatz auszeichnet. Seinen Namen verdankt der Allasch seinem Ursprungs­ort, einem livländischen Gut in der Nähe von Riga in Lettland. 1830 brachten vermutlich Handels­leute das Allasch-Rezept von dort über Mecklenburg nach Sachsen. Hier erfreut sich der Allasch großer Beliebtheit und wird in der ältesten Leipziger Branntwein- und Likörfabrik, der 1923 gegründeten Firma Wilhelm Horn, seit 1926 hergestellt. Er trägt den Namen „Echter Leipziger Allasch“.

Der Likör wird meist eiskalt serviert und gern zur Verdauung nach dem Essen getrunken. Viele konsumieren ihn auch zusammen mit der Leipziger Bierspezialität Gose, bekannt als „Gose Regenschirm“.

Leipziger Linden-Taler

Die Salzburger haben ihre Mozartkugel, die Pulsnitzer ihre Pfefferkuchen und die Leipziger haben den Linden-Taler. Dieser steht für den Namens­ursprung Leipzigs und wurde vom Slawischen Wort Lipsk, das Linde heißt, abgeleitet.

Bei der Nascherei handelt es sich um ein absolut faires Produkt. So kommen die Kakao­bohnen für den Schokoladen­taler direkt vom Bauern aus Kolumbien und der Rohr­zucker aus fairem Anbau in Paraguay. Die Linden­blütenhonig-Sahne-Trüffel-Füllung macht die 25 g schwere Köstlichkeit zur wahrscheinlich größten Praline der Welt und zur leckersten allemal.

Doch der Leipziger Linden-Taler ist mehr als nur ein Stück Schokolade. Eine 20-seitige Broschüre auf Deutsch und Englisch, die mit attraktiven Leipzig-Bildern und überraschenden Fakten zur Stadt­geschichte glänzt, macht den Taler zu einem beliebten Souvenir.

  • Bei dem Leipziger Linden-Taler handelt es sich um handgeschöpfte Schokolade

  • Lipsk bedeutet “der Ort bei den Linden”, denn Leipzig ist die Lindenstadt

  • Die Idee des Leipziger Linden-Talers stammt vom Geschäftsführer der Pfeffi plus e. K., Wilfried Opitz

Leipziger Lerche

Das Leipziger Lerchengebäck passt perfekt in eine Hand.
© Romeo Felsenreich

Eine besondere Leckerei ist die Leipziger Lerche, die im 18./19. Jahrhundert den Sprung auf internationale Speise­karten schaffte. Wie der Name vermuten lässt, wanderten ursprünglich Feld­lerchen in die Pfanne. Schätzungs­weise 1,5 Millionen dieser Singvögel wurden jährlich in den Leipziger Auen gefangen, mit Kräutern und Eiern gebacken und von den “Lerchenfrauen” im Salzgässchen mit Sauerkraut oder im Speckmantel serviert. Im August 1860 starben durch einen furcht­baren Hagel­schlag Tausende Sing­vögel. Als Folge von Bürger­protesten verbot daraufhin der Sächsische König 1876 die Lerchenjagd. Findige Bäcker­meister fanden sogleich einen Ersatz, indem sie einen Lecker­bissen aus ofenfrischem Mürbe­teig, Mandeln und Nüssen sowie Erdbeer­konfitüre und Marzipan kreierten.

Das Mürbeteig­törtchen erinnert an einen Vogelbalg. Die zwei kreuzweise aufgelegten Mürbeteig­streifen symbolisieren den ursprünglichen Faden, mit dem das gefüllte Tier zusammen­gehalten wurde. Bis heute werden die Leipziger Lerchen per Hand in sieben verschiedenen Arbeits­schritten angefertigt und sind beliebter als jemals zuvor.

Explore Leipzig App

Innenstadtrundgang- Leipzig zu Fuß

Zwei Frauen stehen vor der Tourist-Information in Leipzig.
© www.pkfotografie.com, Philipp Kirschner

Entdeckt die wichtigsten Attraktionen Leipzigs in kürzester Zeit!

Die Leipzig Highlights Tour in der Explore Leipzig App ist ideal für alle, die schnell und umfassend die Highlights der Innenstadt erleben möchten. Die interaktive Tour umfasst sieben spannende Stationen und bietet euch einen kompakten Überblick über das historische Zentrum Leipzigs. Während des Rundgangs habt ihr jederzeit die Möglichkeit, eine Pause einzulegen, um in den zahlreichen Cafés und Restaurants der Innenstadt zu verweilen - und dabei jede Menge Leipziger Spezialitäten zu probieren!

Tour-Details:

  • Flexible Startpunkte: Beginnt die Tour an einer beliebigen Station
  • Überblick: Umfassender Einblick in Leipzigs Geschichte und Kultur

Startet eure Erkundungstour durch Leipzig und lasst euch von den Highlights der Innenstadt begeistern!

© www.tomwilliger.de, Tom Williger

Sächsisches Obst

Das milde Klima, ausgewogene Nieder­schläge und fruchtbare Böden begünstigen seit jeher den Obst­anbau in der Region zwischen den Groß­städten Dresden, Leipzig und Chemnitz. So reicht die Obstbautradition hierzulande bis in das 12. Jahrhundert zurück. Damals legten Nonnen und Mönche des Zisterzienser­ordens für ihre Eigen­versorgung Klostergärten an und kultivierten darin erste Obst­bäume und -sträucher sowie Gemüse- und Heilpflanzen.

Seit 1991 setzt die Obstland Dürrweitzschen AG die über 800-jährige Obstbautradition auf mehr als 1.500 Hektar Anbaufläche fort. Die Marke "Sachsenobst" steht für beste Obsterzeugnisse, Säfte und Fruchtweine aus heimischen Anbau. Als Teil der Obstland Gruppe zählt Sachsenobst zu den fortschrittlichsten Obst­produzenten Deutschlands und setzt sich für einen nachhaltigen Obstanbau in Mittelsachsen ein.

GeoGenuss-Produkte

Im Geopark Porphyrland entsteht Genuss, der weit mehr ist als reine Kulinarik: Die GeoGenuss-Produkte verbinden regionales Handwerk mit der bewegten Erdgeschichte der Region und machen diese in jedem Bissen sinnlich erfahrbar. Die Basis für diese Spezialitäten bilden Böden, die durch Supervulkanismus, Eiszeiten und Sedimentationsprozesse geprägt sind – ein geologisches Erbe, das zum Geschmack beiträgt.

Die GeoGenuss-Produkte eignen sich nicht nur für genussvolle Pausen auf Entdeckungstouren durch die Landschaft, sondern auch als Mitbringsel und Geschenke, die die Besonderheit der Porphyrland-Region verkörpern. Diese können im RegioOutlet in Grimma oder im Onlineshop erworben werden. Eine Auswahl an GeoGenuss-Produkten haben auch die Tourist-Informationen in Bad Lausick, Oschatz, Naunhof, Rochlitz und Wurzen, der Klosterladen im Kloster Buch, der Kräuterhof Falkenhain in Lossatal und die Erlebniswelt ArkaZien im Angebot.

Glas mit Wermsdorfer Nusskrem
© Katrin Richter  

Wermsdorfer Nusskrem

Die Wermsdorfer Nusskrem ist ein besonders cremiger Aufstrich aus regionalen Haselnüssen aus dem Sächsisches Obstland. Verarbeitet wird die Ernte von Chocolatier Olav Praetsch, der die Nüsse mit handwerklicher Sorgfalt zu einer feinen Spezialität veredelt. Ihren charakteristischen Geschmack verdankt die Krem nicht zuletzt den nährstoffreichen Schwemmböden der Muldeauen, auf denen die Haselnüsse gedeihen.

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Schokoladentafeln gefüllt mit Apfelstückchen
© Katrin Richter

Zarter Apfeltraum

Die zartschmelzende Schokoladenkreation von Olav Praetsch verbindet edle Schokolade mit feinherben Apfelstückchen aus dem Sächsisches Obstland. Die Äpfel verleihen ihr eine fruchtige Frische und eine ausgewogene Balance zwischen Süße und angenehmer Säure. So entsteht eine besondere Spezialität, deren aromatische Tiefe von den fruchtbaren, eiszeitlich geprägten Böden der Region mitgeprägt wird.

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Porphyrland-EisbechPorphyrland-Eisbecher mit Haselnuss- und Vanilleeis, karamellisierten Haselnüssen und Sahne.
© Katrin Richter  

Porphyrland-Eisbecher

Der Porphyrland-Eisbecher in der Chocolaterie Praetsch vereint Haselnuss- und Vanilleeis mit Nougat, karamellisierten Haselnüssen, Sahne und Haselnusskrokant. Beim Schmelzen entsteht eine köstliche „Masse“ mit eingebetteten Leckereien – ein genussvolles Spiegelbild der Mineralstrukturen im vulkanischen Porphyrgestein.

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© Katrin Richter

Johannis Porphyrtuff

„Johannis Porphyrzucker“ kombiniert getrocknete schwarze BIO-Johannisbeeren mit BIO-Kristallzucker zu einer einzigartigen süßen Spezialität. Abgefüllt in dekorativen Gläsern, verleiht er Speisen und sommerlichen Getränken eine fruchtige Note. Das Produkt spiegelt auf genussvolle Weise die Farbenpracht und Struktur des Rochlitzer Porphyrtuff wider und ist ein besonderes Mitbringsel aus dem Geopark Porphyrland.

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3 Chutneys aus Stachelbeeren, roten Johannisbeeren und Cassis in Gläsern.
© Katrin Richter

Stella, Jolanda und Carla Caldera

Die drei Chutneys vom Beerenhof Buschmühle verbinden Stachelbeeren, rote Johannisbeeren und Cassis zu geschmackvollen Spezialitäten. Inspiriert von den Calderen im Geopark Porphyrland, überzeugen sie in milder oder scharfer Variante durch leuchtende Farben und feine Zutaten. Ob pur, zu Käse oder Wild, verwandeln sie jeden Biss in ein intensives Geschmackserlebnis, das die geologische Geschichte der Region kulinarisch erlebbar macht.

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Fruchtaufstrich vom Kräuterhof Falkenhain im Glas.
© Katrin Richter

Duftiger Sonnenanbeter

Der Fruchtaufstrich kombiniert Apfelgelee mit aromatischem Steinklee vom Geopark Porphyrland. Der Steinklee bringt intensive Noten von Sommerwiese, Waldmeister und Heu, während die Äpfel aus regionalem Streuobst stammen. So entsteht ein Aufstrich mit unverwechselbarem, naturnahem Geschmack.

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Hauptgang des "Wilden Porphyrlandmenüs" mit Wildgulasch
© Katrin Richter  

Wildes Porphyrlandmenü

Ein kulinarisches Erlebnis, das die Schätze des Geopark Porphyrland auf den Teller bringt: Die Vorspeise „Aus den Wäldern im Geopark Porphyrland“, gefolgt vom herzhaften Wildgulasch als Hauptgang, abgerundet durch das Dessert „Süßer Wachtelberger“.

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Ein Glas "Porphyrland Blütenhonig"
© Katrin Richter

Porphyrland Blütenhonig

Eingebettet zwischen Wermsdorf und Mügeln liegt das idyllische Gröppendorf an der Döllnitz mit seinem Kaolin-Tagebau. Hier widmet sich Imkerin Britta Wölkner mit Leidenschaft der Bienenhaltung. Ihre Völker stehen an verschiedenen Standorten im Geopark Porphyrland, unter anderem am nahegelegenen Döllnitzsee. Je nach Jahreszeit prägen Blütenvielfalt und Bodenbeschaffenheit den charakteristischen Geschmack ihres Honigs.

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Blick auf das Brot "Kerniger Wandergeselle" vom Backhaus Peter Wentzlaff
© Katrin Richter

Kerniger Wandergeselle

Das Hafervollkornbrot der Bäckerei Peter Wentzlaff ist ein echtes Kraftpaket: vegan, laktose- und glutenfrei, reich an Ölsaaten und damit besonders energiereich – ideal für Wanderungen. In der Dose verpackt, ist das kernige Brot ungeöffnet bis zu zehn Jahre haltbar. Seine hochwertigen Zutaten wachsen auf nährstoffreichen Lössböden aus der Weichseleiszeit über verwittertem Vulkangestein – eine mineralstoffreiche Grundlage für besten Geschmack.

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Der Sprossenmix "Ur-Kraft-Duo" im Glas.
© Katrin Richter

Ur-Kraft-Duo

Das „Ur-Kraft-Duo“ vereint Bio-Keimsaaten aus grünen Tellerlinsen und Bockshornklee zu einem vitalstoffreichen Sprossen-Mix. Gekeimt entfalten sie einen würzig-frischen Geschmack und verfeinern Salate, warme Gerichte oder einfach ein frisches Brot.

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Gläser gefüllt mit dem Bohnenkrautsalz "Salto Vitale"
© www.geopark-porphyrland.de, Geopark Porphyrland  

Salto Vitale

Auf dem Hof von Feldversuch Leben gedeihen zwischen dem Gemüse verschiedene Bohnenkraut-Sorten – darunter Sommer- und Bergbohnenkraut. Einst von den Benediktinern nach Mitteleuropa gebracht, ist das aromatische Kraut heute fester Bestandteil der Küche und zugleich geschätztes Heilkraut. Mit Bohnenkrautsalz beginnt die kreative Salzreihe „Salto Vitale“ aus dem Kurort Bad Lausick – inspiriert von einer Region, in der Gesundheit und Heiltradition im Mittelpunkt stehen.

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Auf dem Teller angerichtetes GeoGenuss-Menü
© Sandy Ronniger

GeoGenuss-Menü

In der Gaststätte Zur alten Bäckerei serviert Jörg Heinzmann ein exklusives GeoGenuss-Menü. Mit handwerklicher Präzision und saisonalen, regionalen Zutaten entstehen kreative Gerichte, die die vom Obstanbau geprägte Region würdigen: Jeder Gang wird von einer heimischen Apfelsorte veredelt. Kurze Einblicke in die geologischen Besonderheiten der Umgebung runden das Erlebnis ab.

Genuss & Kunsthandwerk

Logo Genuss- und Kunsthandwerk - Regionale Produkte aus dem Landkreis Leipzig

Tradition und Innovation, Kreativität und handwerkliche Präzision, Nachhaltigkeit und hohe Qualität – das zeichnet die kulinarischen und kunsthandwerklichen Produkte aus dem Landkreis Leipzig aus. Dahinter stehen Menschen, die tagtäglich mit Engagement und viel Liebe zum Detail Neues herstellen: von ausgefallenen Ohrringen oder Töpferwaren über selbst gerösteten Kaffee bis hin zu Wurst- und Käsespezialitäten.  

Wer regionale Produkte kauft, profitiert nicht nur von Frische und kurzen Transportwegen, sondern auch vom persönlichen Kontakt zu den Erzeugerinnen und Produzenten. Einige von ihnen geben ihr Können in Kursen oder bei Schautagen gern weiter. Und auch als Geschenke sind die kunsthandwerklichen Unikate immer eine gute Idee.  

© www.pkfotografie.com, Philipp Kirschner

Spezialitäten aus Wermsdorf

  • Wermsdorfer Fisch

  • Wermsdorfer Gänsebraten

  • Wermsdorfer Schokoladenkreationen

Wermsdorfer Fisch

Im September beginnt in der Gemeinde Wermsdorf offiziell die Karpfen­saison. Bis Ende November kann dann reges Treiben auf den insgesamt 27 Teichen der Teich­wirtschaft Wermsdorf beobachtet werden. Ihre Geschichte reicht 500 Jahre zurück. Anfang des 16. Jahrhunderts ließen einfluss­reiche Feudal­herren Dämme aufschütten und künstliche Gewässer anlegen. Im Vergleich zu natürlichen Seen sind diese flacher und können zudem abgelassen werden. Seither ist die Fisch­zucht untrennbar mit Wermsdorf verbunden.

Bewirtschaftet werden die rund 350 Hektar Teichfläche seit 1992 von der Wermsdorfer Fisch GmbH. Gut 200 Tonnen Süßwasserfisch werden hier jährlich gefangen. Neben Spiegel-, Schuppen-, Gras- und Silberkarpfen sind hier unter anderem Störe, Hechte, Welse und Zander heimisch. Sie werden als Frisch­fisch oder geräuchert in der Region verkauft oder tiefgefroren an Händler und Supermärkte in ganz Deutschland geliefert. Neben den Fisch­spezialitäten erfreut sich auch der seit 2012 aus Störeiern gewonnene Kaviar deutschlandweiter Beliebtheit. Wenn ihr selbst einmal die Leckereien probieren oder bei dem traditionellen Abfischen zuschauen möchtet, dann ist das jährliche „Horstseefischen“ genau das Richtige für euch.

Wermsdorfer Gänsebraten

Das Bild zeigt ein Paar beim Essen eines Gänsebratens.

Die Wermsdorfer Gänsezucht Eskildsen gehört international zu den angesehensten Betrieben ihrer Art und exportiert Zuchtgänse sogar nach Kanada und Australien.

Auf dem Freilandgelände in Wermsdorf leben bis zu 19.000 Mast- sowie 6.000 Zuchtgänse. Jährlich schlüpfen zudem rund 200.000 Küken, Gössel genannt. Gemäß dem Brauch herrscht hier um die Weihnachtszeit Hochbetrieb. Rund 15.000 Gänse werden zum Wermsdorfer Gänsemarkt in der Vorweihnachtszeit vom 1. November bis zum 22. Dezember verkauft. Die mehrere Kilo schweren Tiere haben dank der Freilandhaltung wenig Fett, eine feste Fleischstruktur und ein volles Aroma. 

Wermsdorfer Schokoladenkreationen

Die 2004 gegründete und seit 2012 in Wermsdorf angesiedelte Chocolaterie Olav Praetsch bietet alles, was Schokoladen­liebhaber begehren. Ob Voll­milch, Nougat, Pistazie, Marzipan oder Pralinen mit exotischen Frucht­herzen und Mohnbelag – der Vielfalt ist grenzenlos. Da verfeinert der Chocolatier auch schon einmal Leber­pastete mit Schoko­lade und macht daraus eine Delikatesse.

Die Roh­schokolade für seine ausgefallenen Variationen bezieht Olav Praetsch von einem der welt­besten Hersteller aus dem französischen Rhônetal. Er verzichtet nicht nur auf Konservierungs­stoffe und Frisch­haltemittel, sondern auch auf jegliche Fremd­fette.

Regional- und Bauernmärkte

Frische Erzeugnisse vom Direktvermarkter

Das Bild zeigt den Bauernmarkt beim Kloster Buch.
© www.tomwilliger.de, Tom Williger

Regionalität spielt beim Einkaufen eine immer größere Rolle. Daher lohnt sich ein Ausflug zu den zahlreichen Regional- und Bauernmärkten in der Leipziger Region ganz besonders. Echte Lieblingsmärkte sind die Bauernmärkte im Kloster Buch bei Leisnig, die Frischemärkte in der Klosterkirche Grimma, die „Delitziösen“ Abendmärkte in Delitzsch sowie die Regionalmärkte in Rochlitz und Geithain. Hier bieten euch zahlreiche Direktvermarkter frische Erzeugnisse aus eigenem Anbau, eigener Aufzucht und Herstellung sowie handwerkliche und kunsthandwerkliche Produkte an.

In Leipzig findet ihr frische Erzeugnisse auf den Wochenmärkten sowie in Plagwitz beim Samstagsmarkt.

Märkte in der Region

Bauernmarkt im Kloster Buch

Leisnig

www.tomwilliger.de, Tom Williger | KI-optimiert | CC-BY

Grimmaer Frischemarkt

Grimma

© www.grimma.de, Stadt Grimma

Regionalmarkt Geithain

Geithain

© SV Geithain | KI-optimiert
© www.tomwilliger.de, Tom Williger

(Bio-)Bauern- und Hofläden

Ihr habt Lust auf regionale Spezialitäten und gute, frische Ware direkt vom Erzeuger um die Ecke? Dann solltet ihr den (Bio-)Bauern- und Hofläden in der Region Leipzig einen Besuch abstatten. Hier findet ihr ein reichhaltiges Angebot an frischen Eier, Fleisch, Fisch, Käse, saisonales Obst und Gemüse und viele weitere Leckereien.

Regionale Produkte aus Leipzig und Region

  • Süsses und Backwaren

  • Mode und Schmuck

  • Musikinstrumente

  • Kosmetikprodukte

  • … und vieles mehr!

Alle Tipps zu regionalen Spezialitäten in einer Übersicht