Hildebrandt-Orgel in der Kreuzkirche Störmthal

Auf einen Blick

Am 2. November 1723 prüfte Johann Sebastian Bach die Orgel und hat "auch vor tüchtig und beständig erkannt und gerühmet."

Zacharias Hildebrandt (1688 - 1757) war von 1713 bis 1722 Geselle von Gottfried Silbermann (1683 -1753). Ab 1722/23 selbständig tätig, wurde 1722 zwischen ihm und dem Patron Hilmar Statz von Fullen der Contract zum Bau der Störmthaler Orgel unterzeichnet. Am 2. November 1723 prüfte Johann Sebastian Bach die Orgel und hat "auch vor tüchtig und beständig erkannt und gerühmet." I/14. Hildebrandt hat bis 1754 selbst die Wartung und Pflege übernommen. Bis 1905 kam es mehrfach zu Reparaturen und Änderungen der  Disposition. Nach Instandsetzungsarbeiten 1934 und 1974 erfolgte 2008 durch den Hermann Eule Orgelbau, Bautzen, eine grundlegende Restaurierung und Rekonstruktion in den Zustand von 1723.
Text: Klaus Gernhardt

Disposition

Manual (C, D-c´´´)
1 Principal 8´
2 Praestant 4´
3 Quintadena 8´
4 Gedackt 8´
5 Rohrflöte 4´
6 Nassat 3´
7 Octava 2´
8 Tertia 1 3/5´
9 Quinta 1 1/2´
10 Sufflet 1´
11 Mixtur 3 fach
12 Cornet 3 fach
Pedal (C, D-c´)
13 Subbass 16´
14 Posaune 16´
Tremulant
Pedalcoppel

Stimmtonhöhe: 462 Hz/15 ° C,  Stimmungsart: 1/6 Komma

Kontakt

Hildebrandt-Orgel in der Kreuzkirche Störmthal
Dorfstraße 48
04463 Großpösna
Deutschland

Kontakt:
Tel.: 0341 8781316
Webseite: www.kirchenquartett.de

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