Georoute Bergbaupfad

  • 6,79 km lang
  • Rundweg
  • Schwierigkeit: mittel
  • Kondition: sehr leicht
  • Tolles Panorama
  • Themenweg
  • 2:00 h
  • 6,79 km
  • 101 m
  • 101 m
  • 134 m
  • 235 m
  • 101 m
  • Start: Geoportal Museum Steinarbeiterhaus Hohburg, Kirchgasse 5, 04808 Lossatal, OT Hohburg
  • Ziel: Geoportal Museum Steinarbeiterhaus Hohburg, Kirchgasse 5, 04808 Lossatal, OT Hohburg
Die Georoute gibt entlang stillgelegter Steinbrüche und historischer Bauernbrüche einen Einblick in den Abbau des vulkanischen Porphyrgesteins in den Hohburger Bergen.

Die GeoRoute Bergbaupfad vereint eindrucksvolle Naturlandschaft der Hohburger Berge mit der Geschichte und Gegenwart des regionalen Gesteinsabbaus. Entlang stillgelegter Abbaugebiete, wie den Steinbrüchen Löben- und Zinkenberg sowie einem ganz alten Bauernbruch, vermittelt die Tour Einblicke in das Entstehen und die Nutzung des Hohburger Quarzporphyrs.
Als idealer Start- und Zielpunkt bereitet das Geoportal Museum Steinarbeiterhaus Hohburg als Besucherzentrum des Geoparks Porphyrland die Themen Steinabbau und -geschichte anschaulich auf. Das Museum zum Anfassen macht das Leben und Wirken einer Steinarbeiterfamilie im Steinarbeiterdorf Hohburg erfahrbar.
Die Route bindet auch die flächendeckende Landesvermessung des Königreiches Sachsen zwischen 1862 und 1890 thematisch ein, weil die Hohburger Berge ein wichtiger Vermessungspunkt waren.
Naturnahe Wege, weite Ausblicke in das Land und informative Schautafeln machen diese GeoRoute zu einem vielseitigen Wanderausflug für alle Altersgruppen.

Informationstafel zu den Hohburger Bergen
Informationstafel zu den Hohburger Bergen

Wegpunkte

Start
Start
Geoportal Museum Steinarbeiterhaus Hohburg, Kirchgasse 5, 04808 Lossatal, OT Hohburg
Blick auf den rot gelben Sonnenuntergang vom Steinbruch auf dem Gaudlitzberg
Geoportal Röcknitz
  • Museum/Sammlung

Gut zu wissen

Beste Jahreszeit

geeignet
wetterabhängig

Wegbeschreibung

Die GeoRoute Bergbaupfad startet am Parkplatz Geoportal Museum Steinarbeiterhaus Hohburg und folgt der Beschilderung Rundweg. Den Waldweg entlang führt die Route in Richtung Kirschberg bis zur Straße An der Rodelbahn.
Hier beginnt die eigenständige Markierung des Bergbaupfads. Optisches Kennzeichen der Route sind Hammel und Schlägel, die Werkzeuge und das Symbol der Bergleute.
Mit sanfter Steigung geht es zur Skiwiese, unterhalb derer sich ein historischer Bauernbruch befindet. Der folgende Aufstieg erreicht den ehemaligen Steinbruch Löbenberg. An der steilen Abbruchkante ist Vorsicht geboten. Von dort geht es weiter zum Zinkenberg. Am Abzweig nach Kleinzschepa rechts halten und schließlich an der Kante des Steinbruchs Zinkenberg entlanggehen.
An einer Schutzhütte bietet sich Gelegenheit für eine Pause. Hinter ihr gabelt sich die Route mehrfach. Hier zwingend auf den mit Bergbaupfad markierten Weg bleiben.
Vom Steinbruch kommend geht es nun auf die Anhöhe Löbenberg. Auf dem Plateau befindet sich der historische Standort einer Nagel‘schen Säule, einem bedeutenden Vermessungspunkt des 19. Jahrhunderts. Vom Löbenberg aus verläuft der Weg in Richtung Hohburg.
Die GeoRoute führt schließlich über den Kirschberg zurück zum Ausgangspunkt am Geoportal Museum Steinarbeiterhaus.

Toureigenschaften

  • Gipfel

  • Kulturell interessant

  • Rundweg

Ausrüstung

Festes und trittsicheres Schuhwerk, wetterangepasste Bekleidung, kleine Rucksackverpflegung mit Wasser, im Sommer auch Sonnenschutz

Anreise & Parken

Anfahrt
Mit dem Auto von Leipzig aus über die B6 nach Hohburg.
Parken
Ein Parkplatz ist am Geoportal Museum Steinarbeiterhaus Hohburg vorhanden, Ausweichparkplätze befinden sich auf dem gegenüberliegenden Parkplatz des Friedhofs.
Öffentliche Verkehrsmittel
  • Bus 672 verkehrt vom Bahnhof Wurzen (Zug / Bus) über Lüptitz - Hohburg bis nach Thammenhain.
    Ausstieg an Haltestelle Hohburg, Linde
    Von hier aus sind es bis zum Startpunkt der GeoRoute am Geoportal Museum Steinarbeiterhaus Hohburg 300 Meter.
    Der Bus verkehrt Montag bis Freitag und am Sonnabend.
    Busfahrplan des Mitteldeutschen Verkehrsverbundes (MDV).
  • Die Nutzung der App MOOVME des Mitteldeutschen Verkehrsverbundes wird empfohlen.

Weitere Infos / Links

Autor:in

Geopark Porphyrland. Steinreich in Sachsen

Organisation

LEIPZIG REGION

Lizenz (Stammdaten)

Geopark Porphyrland. Steinreich in Sachsen
Lizenz: kein Copyright erforderlich (Public domain) (no Copyright)

Unser Tipp

Vor oder nach der Wanderung lohnt ein Besuch im Museum Steinarbeiterhaus Hohburg, das über das Leben und Wirken der Steinarbeiter informiert.

Das Museum und Geoportal im Nationalen Geopark Porphyrland ist auch Ausgangspunkt für zwei weitere GeoRouten: GeoRoute Kleiner Berg und GeoRoute Gaudlitzberg.

Sicherheitshinweise

Besondere Aufmerksamkeit ist an den steilen Abbrüchen der ehemaligen Steinbrüche geboten. 
Die windexponierte Lage der Hohburger Berge, der Niederschlagsmangel und der steinige Untergrund machen dem Wald extrem zu schaffen und es kommt immer wieder zu Baumbrüchen, vor allem nach Stürmen. Umgestürzte Bäume können bis zu ihrer Beseitigung den Wanderweg versperren oder einschränken.