Museen im GRASSI
Der zwischen 1925 und 1929 errichtete Gebäudekomplex vereint heute drei Museen unter einem Dach und ist zugleich ein Ort für Ausstellungen, Veranstaltungen und Begegnungen. Seinen Namen verdankt er dem Leipziger Kaufmann und Mäzen Franz Dominic Grassi.
Entworfen wurde er von den Architekten Zweck und Voigt unter der Oberbauleitung des Leipziger Stadtbaurats Hubert Ritter. Mit seiner markanten Gestaltung steht das Gebäude beispielhaft für die Architektur der Weimarer Republik: Stilistisch verbindet es Elemente des Art déco und der Neuen Sachlichkeit. Es zählt zu den wenigen bedeutenden deutschen Museumsneubauten dieser Zeit.
Besonders prägend sind die repräsentativen Innenräume und die künstlerische Ausstattung des Hauses. Dazu gehören die Pfeilerhalle, ein eindrucksvoller Veranstaltungsraum im Art-déco-Stil, sowie die 18 Glasfenster von Josef Albers im Haupttreppenhaus. Die ursprünglich 1927 entworfenen, bis zu sieben Meter hohen Fenster wurden im Zweiten Weltkrieg zerstört und später anhand historischer Bildquellen originalgetreu rekonstruiert. Sie gelten als eine der bedeutendsten Glasgestaltungen der Dessauer Bauhausperiode.
Auch die Innenhöfe sind ein wesentlicher Bestandteil des Ensembles. Die Turmtreppenhäuser im Innenhof wurden 2021 und 2022 umfassend saniert, wobei die charakteristischen Fassaden und Fenstergitter im Art-déco-Stil erhalten bleiben konnten. Gemeinsam mit dem angrenzenden parkähnlichen Alten Johannisfriedhof bildet das GRASSI einen besonderen kulturellen Ort, der Architektur, Geschichte und Erholung miteinander verbindet.
Entworfen wurde er von den Architekten Zweck und Voigt unter der Oberbauleitung des Leipziger Stadtbaurats Hubert Ritter. Mit seiner markanten Gestaltung steht das Gebäude beispielhaft für die Architektur der Weimarer Republik: Stilistisch verbindet es Elemente des Art déco und der Neuen Sachlichkeit. Es zählt zu den wenigen bedeutenden deutschen Museumsneubauten dieser Zeit.
Besonders prägend sind die repräsentativen Innenräume und die künstlerische Ausstattung des Hauses. Dazu gehören die Pfeilerhalle, ein eindrucksvoller Veranstaltungsraum im Art-déco-Stil, sowie die 18 Glasfenster von Josef Albers im Haupttreppenhaus. Die ursprünglich 1927 entworfenen, bis zu sieben Meter hohen Fenster wurden im Zweiten Weltkrieg zerstört und später anhand historischer Bildquellen originalgetreu rekonstruiert. Sie gelten als eine der bedeutendsten Glasgestaltungen der Dessauer Bauhausperiode.
Auch die Innenhöfe sind ein wesentlicher Bestandteil des Ensembles. Die Turmtreppenhäuser im Innenhof wurden 2021 und 2022 umfassend saniert, wobei die charakteristischen Fassaden und Fenstergitter im Art-déco-Stil erhalten bleiben konnten. Gemeinsam mit dem angrenzenden parkähnlichen Alten Johannisfriedhof bildet das GRASSI einen besonderen kulturellen Ort, der Architektur, Geschichte und Erholung miteinander verbindet.
Gut zu wissen
Öffnungszeiten
- Am 24. und 31.12. bleiben alle drei Museen geschlossen.Ruhetage: Montag
Preisinformationen
- Die jeweils aktuellen Eintrittspreise sind den Seiten der Museen zu entnehmen.
Eignung
für jedes Wetter
für Gruppen
für Schulklassen
für Individualgäste
Senioren geeignet
Anreise & Parken
- Mit dem ÖPNV: Die nächstgelegene Haltestelle ist Leipzig, Johannisplatz (Straßenbahnlinien 4, 7, 12, 15). Weitere Haltestellen im näheren Umfeld: Augustusplatz, Leipzig Markt, Leipzig Hauptbahnhof.
Mit dem PKW: Nutzung der umliegenden Parkhäuser der Innenstadt, wie Parkhaus Gutenberg-Galerie, Q-Park Augustusplatz und Q-Park The Post. Parkplätze gibt es ebenfalls am Täubchenweg sowie in der Inselstraße, Dresdner Straße, Talstraße und Salomonstraße. Organisation
Leipzig Tourismus und Marketing GmbH
Lizenz (Stammdaten)
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