Obstland-Radroute - Teilroute II - Geschichte des Obstanbaus

20,32 km lang
Rundweg
Schwierigkeit: leicht
Kondition: sehr leicht
Radfahren
  • 1:45 h
  • 20,32 km
  • 182 m
  • 182 m
  • 146 m
  • 231 m
  • 85 m
  • Start: Bahnhof Mügeln
  • Ziel: Bahnhof Mügeln
Die Obstland-Radroute setzt sich aus drei thematisch verschiedenen Teilrouten zusammen. Auf der Tour im Mügelner Umland steht die Entstehungsgeschichte des Obstlandes im Vordergrund. 

Herzstück dieser Teilroute sind die kleine Stadt Mügeln mit ihrem mittelalterlichen Stadtkern, dem Geoportal Bahnhof Mügeln „ErlebnisweltKaolin“ am Schmalspurbahnhof Mügeln sowie dem Kloster St. Marienthal zu Sornzig. Im 1241 erbauten Zisterzienserkloster mit angrenzender Streuobstwiese, führten die Nonnen den Obstbau ein, legten Heilkräutergärten an und züchteten Fische im Klosterteich.

 

1241 – Siegfried von Mügeln begründet das Kloster „St. Marienthal“. Damit wird Sornzig – dank der Nonnen vom Orden der Zisterzienser – zur historischen Wiege des Obstbaus in der Region um Mügeln. 1539 wird das Kloster in Folge der Reformation aufgelöst und bis 1892 Staatsgut mit wechselnden Besitzern. Zu wahrhaft neuer Blüte kommt der Obstbau durch den Leipziger Stadtplaner Ludolf Colditz, der 1895 die Kloster Gärtnerei GmbH Sornzig begründet. Enteignung der Familie Colditz 1946. Der Obstbau wird nun in einer LPG und seit 1990 in der Klosterobst GmbH erfolgreich weiter geführt. Das denkmalgeschützte Ensemble des Klosters in Sornzig ist heute ein beliebter Ort der Begegnung, Bildung und Erholung. Es liegt inmitten einer Parklandschaft mit drei Obstwiesen (Wild- und Streuobst). Träger ist die Stiftung Dr. Ludolf Colditz Kloster Marienthal.

Mehr zu den Radrouten in der Leipzig Region: www.leipzig.travel/radfahren

LEIPZIG REGION
LEIPZIG REGION

Wegpunkte

Start
Start
Bahnhof Mügeln
© SV Mügeln/K. Helbig, LEIPZIG REGION
© SV Mügeln/K. Helbig, LEIPZIG REGION

Gut zu wissen

Wegebeläge

Straße
Asphalt
Schotter
Weg

Beste Jahreszeit

geeignet
wetterabhängig

Wegbeschreibung

Die Rundtour startet in Mügeln am Bahnhof, direkt am Geoportal Mügeln, kann aber auch von jedem beliebigen Ausgangspunkt gestartet werden.

Von hier führt die Route über die Goethestraße zur St.-Marien-Kirche vorbei am Markt, bevor man die Stadt Richtung Norden verlässt. Am Kaolintagebau Schleben-Crellenhain geht es nach Nebitzschen und weiter nach Glossen zur Feldbahnschauanlage am Bahnhof Glossen. Nun fahren wir Richtung Süden am Wachberg vorbei zur Landstraße S37. Hier links abbiegen und ein Stückchen der Straße folgen bis zum Abzweig Hauptstraße nach Kemmlitz. Vorbei am Tagebaurestloch an der Tongrube, führt der Weg danach am Silbersee vorbei bis nach Börtewitz. Dort links halten und in die Neue Straße abbiegen und dann der K7506 bis nach Strocken folgen. Strocken verlassen wir gen Norden nach Sornzig zum Kloser Mariental. Dem Verlauf der Straße immer geradeaus folgend, gelangen wir wieder nach Mügeln.

Hinweis: In der Erlebnis-App zu Polly Pollenpelz ist eine angepasste Streckenführung für Familien mit kleineren Kindern, die schon selbst Fahrrad fahren, ausgewiesen (die Route führt da aufgrund der Verkehrssituation nicht über Strocken)  

Toureigenschaften

  • Einkehrmöglichkeit

  • Rundweg

Ausrüstung

Fahrradhelm, wetterfeste Kleidung, Proviant und Wasser, Fahrradbeleuchtung bei Dunkelheit

Anreise & Parken

Mit dem Auto von Leipzig über die A14 erreichbar. 

Mügeln: Parkplatz Marktplatz 

Anfahrt Mügeln: 

Mit der RE50 nach Oschatz. Weiter mit dem Bus 803 bis Mügeln. 

Weitere Infos / Links

Mehr zu den Radrouten in der Leipzig Region: www.leipzig.travel/radfahren

Autor:in

Christina Witt

Organisation

LEIPZIG REGION

Lizenz (Stammdaten)

Christina Witt
Lizenz: kein Copyright erforderlich (Public domain) (no Copyright)

Unser Tipp

Familien können sich auf der Teilroute II der Obstland-Radoute mit der kleinen Hummel Poppy Pollenpelz auf ein spannendes Abenteuer begeben. „Poppy Pollenpelz und der geheimnisvolle Goldschatz“ ist eine interaktive Entdeckungsreise über die App „locandy“, bei der viele Rätsel gelöst, Spiele gespielt und Wissenswertes über das Sächsische Obstland und die Erdgeschichte vermittelt werden. Und wer am Ende herausfindet, was es mit dem rätselhaften Goldschatz auf sich hat, darf sich sogar über eine kleine Belohnung freuen.

Beschreibung der Tour und Download der App: http://www.locandy.com/qr/de-obstland-route2

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