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RingelnatzSommer: Joachim Ringelnatz in den Medien seiner Zeit

Auf einen Blick

„Medien“: Was wohl hätte Joachim Ringelnatz, der 1934, wenige Jahre nach der Einführung des Rundfunks und ein paar Monate vor der ersten deutschen Fernsehshow gestorben ist, darunter verstanden? Vielleicht hätte er sich an die mit Glaskugeln ausgerüsteten Wahrsagerinnen auf dem Jahrmarkt erinnert. Mit Zeitung, Schallplatte, Film und Rundfunk, den zeitgenössischen Massenmedien, hätte er den Begriff sicher nicht verbunden.

Unter den 35 Berufen des als Hans Bötticher in Wurzen Geborenen waren Medienberufe ganz sicher die wichtigsten. Er war Literat, Maler und Zeichner, er war Verlagsarchivar und Werbetexter, er war Schallplattenkünstler und bestritt eigene Rundfunkshows, er war Bühnenartist und Filmschauspieler, er schrieb Dramen und Drehbücher. Unsterblich ist er als so sensibler wie humorvoller Lyriker, aber in seiner Zeit wurde er vor allem berühmt als provokativer Comedian.

Details und Zusammenhänge dieser faszinierenden Talent-Mischung in einer kreativen Persönlichkeit präsentiert der Literatur- und Medienwissenschaftler Dr. Frank Woesthoff aus Göttingen, unter anderem Mitgründer des Ringelnatz-Museums in Cuxhaven und beteiligt an der Ausstellung „Ein Dichter malt seine Zeit“, die im Jahr 2000 u.a. in Wurzen gezeigt wurde.

Weitere Termine

Kontakt

Kulturhistorisches Museum Wurzen mit Ringelnatz-Sammlung
Domgasse 2
04808 Wurzen
DE

Kontakt:
Webseite: www.kultur-wurzen.de/regional/veranstaltungen/ringelnatzsommer-joachim-ringelnatz-in-den-medien-seiner-zeit-900009502-22901.html

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