Verborgenes Leipzig: Bistumshöhe und Shambala

Wenn die Temperaturanzeige des Thermometers im Sommer nach oben klettert und die 30 Grad Marke knackt, dann zieht es viele Leipziger an den Cospudener See im Süden von Leipzig. Warum es sich lohnt, sein Handtuch nicht direkt am Nordstrand auszubreiten, sondern bis zum südwestlichen Ufer des Sees zu fahren, erfährst du diese Woche bei Verborgenes Leipzig.

Hoch hinaus
Einsiedler
Kleine Stärkung

Hoch hinaus

Hoch hinaus: Die Aussichtsplattform bietet einen spektakulären Ausblick über den Cossi.©Robin Kunz
Hoch hinaus: Die Aussichtsplattform bietet einen spektakulären Ausblick über den Cossi.©Robin Kunz

Egal, ob zu Fuß, mit dem Rad oder den Inlineskates, es lohnt sich, den „Cossi“ zu umrunden und eine Pause im südwestlichen Bereich des Sees einzulegen. Wenn du der ausgeschilderten Abzweigung vom Hauptweg folgst, dann kommst du geradewegs zur Bistumshöhe, einer kleinen Erhöhung mit einem Aussichtsturm. Der Turm selbst hat keinen Namen, ist aber durch die sogenannte Schlotbauweise entstanden und soll an die ehemaligen umliegenden Schornsteine der Tagebauwerke erinnern, die jahrzehntelang den Leipziger Süden prägten. Die Stahlwendeltreppe des Aussichtsturms ist von einer durchbrochenen Holzkonstruktion umgeben und windet sich 35 Meter hoch gen Himmel. Falls du dich nicht bis ganz nach oben traust befindet sich auf 12 Metern bereits ein Aussichtsplateau. Wer es schafft, die 180 Stufen bis ganz nach oben zu erklimmen wird mit einer wunderbaren Aussicht auf den Cospudener See, die Tagebaugebiete Zwenkau und Espenhain und den Vergnügungspark Belantis belohnt. Wenn du Glück hast, kannst du bei gutem Wetter außerdem die Sehenswürdigkeiten der Leipziger Innenstadt in nördlicher Richtung erkennen.

Einsiedler

Nach dem Aufstieg kannst du dich mit einem Snack aus der Shambala stärken. ©Robin Kunz
Nach dem Aufstieg kannst du dich mit einem Snack aus der Shambala stärken. ©Robin Kunz

Ebenso wie der Aussichtsturm auf der Bistumshöhe ist auch die Shambala, ein kleiner Imbiss, ganzjährig geöffnet. Betrieben wird sie von Ronny Wenz, der die Ruhe des Cospudener Sees liebt und in einer kleinen Hütte auf der Bistumshöhe wohnt. Egal, ob bei hochsommerlichen Temperaturen, oder bei Schnee und Kälte, er bewirtet seine Gäste bei jedem Wetter, meist bis zum Einbruch der Dunkelheit. Im Sommer kannst du dir hier eine kühle Erfrischung holen und auf den Bänken unter der Schatten spendenden Überdachung genießen, im Winter dich nach einem Schneespaziergang mit einem Glühwein aufwärmen. Außerdem finden in Ronny Wenz Einsiedlerparadies gelegentlich Veranstaltungen wie Konzerte, lockere Zusammenkünfte oder auch Yoga Workshops statt. Die Termine erfährst du auf der Homepage.

Kleine Stärkung

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Das ganze Jahr über werden Gäste im Shambala bewirtet! ©Robin Kunz

Auf der Karte der Shambala findest du kühle Erfrischungen wie Limonaden, Säfte und Bier, die den Durst nach dem Aufstieg in schwindelerregende Höhen des Aussichtssturms löschen. In der kälteren Jahreszeit wärmen Kaffeegetränke, Tee und Glühwein. Für den kleinen Hunger zwischendurch bereitet Ronny Wenz süße und herzhafte Crêpes zu. Die süße Variante gibt es mit Zimt und Zucker, Apfelmus, selbstgemachten Marmeladen oder Nutella. Die herzhafte Option kann mit Käse oder Schinken gefüllt werden oder im Hawaii oder marokkanischen Style zubereitet werden. Vor allem an Wochenenden, Feiertagen und bei besonders schönem Wetter schmeißt Ronny Wenz den Grill an. Doch auf dem Holzkohlegrill brutzeln nicht nur normale Schweinsbratwürste. Die Spezialität des Hauses sind Bisonbratwürste. Wie die schmecken? Finde es heraus bei deinem nächsten Besuch am „Cossi“!

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