Komm, mir gehn bei die Giraffen: Lustiges aus dem Zoo Leipzig

Kabarettistin Uta Serwuschok hat einen Führer für den Zoo Leipzig geschrieben. Sie beschreibt darin aber nicht die Pflanzenwelt des Gondwanalandes oder erklärt die Affenspezien, die im Pongoland ihr Zuhause haben. Nein, sie dreht den Spieß um und erzählt amüsante Geschichten von den Zoobesuchern. Was sie bei ihren Zoobesuchen Witziges erlebt, kannst du in ihrem Buch „Komm, mir gehn bei die Giraffen“ nachlesen.

Die andere Seite des Zauns
Die Zoogäste
Über die Autorin

Die andere Seite des Zauns

Vom Rosental aus kann man durch das "Zooschaufenster" einen Blick in den Zoo erhaschen. ©Andreas Schmidt
Vom Rosental aus kann man durch das „Zooschaufenster“ einen Blick in den Zoo erhaschen. ©Andreas Schmidt

„Vati, wann gehn mir wieder bei die Giraffen? Der Vater holt tief Luft. „Robbi, was hat der Vati dir gesagt? Es heißt nicht ‚bei die Giraffen‘, sondern ‚zu die Giraffen‘.“Nun holt die Mutter tief Luft. „ Es heißt weder ‚bei die‘ noch ‚zu die‘. Es heißt ‚wir gehen zu den Giraffen‘.“ Darauf der Vater: „Das mag schon sein, aber das hat sich in Leipzig nicht durchgesetzt.“ Derartige sprachliche Verwirrungen und andere komische Szenen beobachtete Uta Serwuschok bei ihren Streifzügen durch den Zoo Leipzig. Eigentlich geht man in den Zoo, um Tiere anzuschauen. Die Autorin geht dorthin, um Menschen zu beobachten.

Die Zoogäste

Bei der Fahrt auf dem Urwaldfluss Gamanil können die Besucher den Urknall und die Entwicklung der Erde nacherleben. ©Andreas Schmidt
Bei der Fahrt auf dem Urwaldfluss Gamanil können die Besucher den Urknall und die Entwicklung der Erde nacherleben. ©Andreas Schmidt

Im Laufe der zahlreichen Zoobesuche hat die Autorin viele Besucher kennengelernt. Da wären Robbi und seine Eltern. Robbi ist ebenfalls wie Uta Serwuschok begeisterter Zoobesucher und kann es in der Tram 12 in Richtung Zoo kaum abwarten auszusteigen. „Noch niiiicht!“ Müssen ihn seine Eltern ständig zurück halten. Die kleine Kiara ist mit ihrem Papa unterwegs. So ein Zoobesuch macht hungrig und Kiara bekommt Lust auf Bratwurst, Brezel und Monsterslushi. Einmal abgebissen, ist dann aber auch schon Schluss. „Kiara, was wird denn jetzt mit der Bratwurst? Komm, beiß mal ab.“ Doch es hilft nichts, der Papa muss den Müllschlucker spielen. Nicht leicht hat es auch Ursel, die mit ihrer Freundin Rosi unterwegs ist. Bei der Bootsfahrt auf dem Urwaldfluss Gamanil gibt es keinen Gondolieri und das ist der Rentnerin so gar nicht geheuer.

Liebevoll und mit viel Humor erzählt die Autorin ihre Anekdoten aus dem Zoo. Dabei stellt sie fest, dass der Zoo nicht nur witzige Macken der Besucher zu bieten hat, sondern man auch die eine oder andere Lebensweisheit mitnehmen kann.

Über die Autorin

Kabarettistin Uta Serwuschok hat eine große Leidenschaft für den Leipziger Zoo und dessen Besucher. ©Waltraud Grubitzsch
Kabarettistin Uta Serwuschok hat eine große Leidenschaft für den Zoo Leipzig und dessen Besucher. ©Waltraud Grubitzsch

Uta Serwuschok ist Kabarettistin und Autorin am Kabarett Sanftwut in Leipzig. Schon früh entdeckte sie ihre kreative Ader und trat auf Schulfesten und in Altersheimen auf. Das Schreiben entdeckte sie erst vor ein paar Jahren für sich. Neben der Bühne hat die studierte Theaterwissenschaftlerin noch eine weitere Leidenschaft: Den Zoo Leipzig! Sie nennt ihn ihr zweites Zuhause und ist stolze Besitzerin einer Jahreskarte.

Bist du neugierig geworden? Das Buch ist im Zooshop und beispielsweise bei Lehmanns Media erhältlich. Welche Erinnerungen habt ihr an den Zoo Leipzig? Verratet uns eure lustigsten und schönsten Momente.

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