Leipzig-Skyline mit Blick auf das Musikviertel, das Bundesverwaltungsgericht, das Neue Rathaus und das City-Hochhaus, Abenddämmerung
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Projekt-Archiv

„Cosmogole” – Komposition aus Licht und Musik

2013: Gedenkwoche an die Völkerschlacht bei Leipzig

Im Oktober 2013 erinnerte Leipzig an die Völkerschlacht von 1813 und dem damit verbundenem Bau des Völkerschlachtdenkmals in 1913. Ein Höhepunkt war dabei die feierliche Übergabe des sanierten Denkmals. Vor der Kulisse des Völkerschlachtdenkmals ließ ein deutsch-französisches Kunstprojekt die Besucher eine eindrucksvolle Installation aus Licht und Musik erleben. „Cosmogole” heißt die Komposition aus Leuchtkugeln des Lyoner Lichtkünstlers Philippe Morvan. Untermalt wurde sie von eigens dafür komponierter Musik des Leipziger Musikers Mike Dietrich.

Im Mittelpunkt der Installation stand eine drei Meter durchmessende Kugel, bestückt mit 80 LEDs und mit einem reflektierenden Material bespannt. Um sie herum verteilten sich 60 weitere kleinere Leuchtkörper sowie Lichterketten am Grund der Installation. Das Kunstwerk schwamm auf einer Potonbrücke auf dem Wasserbecken vor dem Denkmal. Für den Aufbau war „schwerem Gerät" erforderlich, wobei der Künstler von Soldaten der Bundeswehr aus Leipzig und Ingolstadt unterstützt wurde.

Morvans visuelle Kompositionen sind einzigartig. Seit 2009 konzentriert er sich auf solch atemberaubende Lichtinstallationen im öffentlichen Raum. Bereits 2009 und 2011 war er zu Gast in Leipzig und gestaltete ebenso imposante Kunstwerke aus Licht.

Das Gesamtkunstwerk wurde von der Leipzig Tourismus und Marketing GmbH verantwortet.

Cosmogole - Völkerschlachtdenkmal
Cosmogole - Völkerschlachtdenkmal © LTM
Cosmogole - Völkerschlachtdenkmal
Cosmogole - Völkerschlachtdenkmal © LTM
Cosmogole - Völkerschlachtdenkmal
Cosmogole - Völkerschlachtdenkmal © LTM
Cosmogole - Völkerschlachtdenkmal
Cosmogole - Völkerschlachtdenkmal © LTM
Cosmogole - Völkerschlachtdenkmal
Cosmogole - Völkerschlachtdenkmal © LTM

„8m³“ – Lichtkunst

2011: 30 Jahre Städtepartnerschaft Leipzig-Lyon und Leipziger Buchmesse

Der Lyoner Lichtkünstler Philippe Morvan installierte sein Kunstwerk „8m³” auf dem Augustusplatz. Insgesamt 84 farbig leuchtende Quader sind auf einem Kubus von zwei mal zwei Meter Größe und vier Meter Höhe zu sehen.

Auf Einladung der Leipzig Tourismus und Marketing GmbH zeigte Morvan sein Projekt vom 16. bis 20. März 2011 in der sächsischen Metropole. Damit wurde einerseits für die 30-jährige Städtepartnerschaft zwischen Leipzig und Lyon geworben und gleichzeitig für die Leipziger Buchmesse.

Das Kunstprojekt von Philippe Morvan wurde ursprünglich für das Lichtfest 2010 in Lyon entwickelt und dort erstmals präsentiert. Für die Realisierung in Leipzig nutzte Morvan Goethes Faust I als Grundlage. Wortreihen mit Zitaten von Faust und Mephisto veranschaulichen die Charaktere, das Leben und die Komplexität der zwei Personen. Symbolisch stellt die Installation u. a. die Verführung von Faust durch Mephisto dar. Lichtfolge und Farbwechsel veranschaulichen die Machtübernahme. Mit seinem Lichtszenario hebt Philippe Morvan die Gegensätzlichkeit der beiden Helden des Werkes hervor.

Philippe Morvan, Szenograf aus Lyon, begann seine Karriere am Théâtre National Populaire in Lyon und arbeitete für Kinoproduktionen, Events und an der Opéra du Rhin in Straßburg. In den letzten Jahren konzentrierten sich seine Arbeiten auf Lichtkreationen im öffentlichen Raum.

Die seit 1981 bestehende Partnerschaft zwischen Leipzig und Lyon ist durch zahlreiche gemeinsame Projekte in unterschiedlichen Bereichen und die Zusammenarbeit in europäischen Netzwerken geprägt. Dabei sind zwischen beiden Städten viele nachhaltige Verbindungen gewachsen.

8m³ auf dem Augustusplatz
8m³ auf dem Augustusplatz © LTM
8m³ auf dem Augustusplatz
8m³ auf dem Augustusplatz © LTM
8m³ auf dem Augustusplatz
8m³ auf dem Augustusplatz © LTM
8m³ auf dem Augustusplatz
8m³ auf dem Augustusplatz © LTM

"tongleichlicht" – Laserprojektion

2011: Asien-Tournee von Oper, Gewandhauses und Thomanerchor

Leipzig stellt seine Lichtkompetenz weltweit unter Beweis. Die Asien-Tournee 2011 von Oper, Gewandhauses und Thomanerchor nutzte die Leipzig Tourismus und Marketing GmbH, um vom 18. bis 20. März auf ganz besondere Weise für Leipzig zu werben.

Dabei wurde deutlich: Grüße aus der Musikstadt kann man nicht nur hören, sondern auch sehen! So wurden die Leipziger Auftritte beim Hong Kong Arts Festival von einer riesigen Lichtinstallation auf der rund 6.000 Quadratmeter großen Außenfassade des Hong Kong Cultural Centre begleitet. Das Konzept „tongleichlicht“ setzte die Musik dabei direkt in Licht um. In einer etwa acht- bis zehnminütigen Sequenz wurden Ausschnitte der Auftritte abwechselnd mittels mathematischer Algorithmen bildlich dargestellt.

Hong Kong Arts Festival 2011

Musikalische Lichtgrüße

tongleichlicht Hong Kong
tongleichlicht Hong Kong © LTM