FROM BEZAU WITH LOVE Boomslang Records zu Gast bei den Leipziger Jazztagen (50. Leipziger Jazztage)

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Bei der Listening Session von Boomslang Records im Vary, dem Plattenladen unseres Vertrauens, geht es ums gemeinsame Hören, Entdecken und Austauschen. Zwischen improvisiertem Jazz, experimentellen Sounds und genreübergreifender Musik darf dabei natürlich auch ein Blick in die Plattenregale nicht fehlen – die ein oder andere Boomslang-Veröffentlichung dürfte dort schließlich zu finden sein.
Was passiert, wenn ein kleines, feines Label aus Bezau im Bregenzerwald auf die wilde, neugierige Musikszene Leipzigs trifft? Genau das wollen wir herausfinden bei einer Listening Session, die zum Kennenlernen, Austauschen, Hinhören und natürlich zum gepflegten Kaffeetrinken einlädt.

Boomslang Records steht für Musik, die sich nicht sonderlich dafür interessiert, in welche Schublade sie passen soll. Das unabhängige Label veröffentlicht kreative, improvisierte und genreübergreifende Musik – von freier Improvisation und zeitgenössischem Jazz bis zu groovenden und völlig eigensinnigen Projekten. 

Auch die Leipziger Szene ist längst Teil dieser musikalischen Landkarte: Motusneu, Glotze, Simon Lucaciu, Altered Forms Trio – sie alle finden sich im Boomslang-Kosmos wieder. Genauso wie Pauline Réage, die am gleichen Abend ihr im November erscheinendes Album »DLYD« präsentieren. Das Leipziger Quartett um Sängerin Anne Munka verbindet Jazz, freie Improvisation, Spoken Word, Pop-Referenzen und eine gehörige Portion musikalischen Eigensinn. Daran knüpft auch das Reza Askari ROAR Quintet an, das im Juli sein neues Album »xAYb v8v dYAx« bei – na klar! – Boomslang Records veröffentlicht hat. Das neue Material präsentieren sie einen Tag später, am 23. Oktober, live in der naTo. Gut möglich, dass die Platte auch an diesem Abend im Vary auf dem Plattenteller landet…

Also: Musicfreaks, Jazzheads, Neugierige, Plattensammler:innen, Kaffeejunkies und alle, die gern gute Musik in guter Gesellschaft hören: kommt vorbei! Es gibt Musik, direkte Begegnungen, anregende Gespräche und den wahrscheinlich besten Kuchen und Kaffee im nettesten Musikcafé Leipzigs.
(Text: Alfred Vogel)

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