So ein Spiegel ist schon eine verrückte Sache, denkt sich Alice — er dreht die vertrauten Dinge um, erlaubt einen Blick in eine zweite Welt, in der die Rückseiten der Gegenstände sichtbar sind, aber nicht ihre Vorderseiten — und wie mag das Haus hinterm Spiegel dort aussehen, wo der Blick durch den kleinen Ausschnitt des Spiegelrahmens nicht hinkommt? Vielleicht ist mehr zu sehen, wenn man ganz nah an die glatte Oberfläche rangeht? 1872, sieben Jahre nach dem Bestseller „Alice im Wunderland“, schrieb Lewis Carroll den zweiten Band „Alice hinter den Spiegeln“. Weit mehr als eine Fortsetzung, entführt die Geschichte in eine Welt voller Paradoxien, logisch-philosophischer Rätsel und liebenswürdig-skurriler Zeitgenossen.






